Informationen rund ums Trinkwasser

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» Infos über Wasserfilter
» Warum Wasser filtern?
» Blei im Wasser - die unterschätzte Gefahr!
» Welches Filtersystem soll ich kaufen?
» Wasseraufbereitungslexikon

 

Infos über Wasserfilter

Gesundes, gefiltertes Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn - ohne Strom - reines "Quellwasser" für jeden Tag

Unser Leitungswasser hat eigentlich eine hervorragende Qualität – kein anderes Lebensmittel wird strenger und lückenloser kontrolliert. Für Trinkwasser gelten in Deutschland sogar strengere Grenzwerte als für Mineralwasser aus der Flasche. Trotzdem hat unser Leitungswasser bei vielen Menschen einen schlechten Ruf und nur ca. 30% der Bundesbürger stillen damit täglich ihren Durst. Gibt es also vielleicht doch vernünftige Gründe für die Entscheidung vieler Verbraucher, jede Woche schwere Wasserkisten zu schleppen und viel Geld für Mineralwasser auszugeben? Einfacher ist es, das Leitungswasser an der Entnahmestelle mit einem Wasserfilter zu filtern.

Der lange Weg zum Wasserhahn

Die Kontrollen unseres Trinkwassers finden in den Wasserwerken statt, doch auf dem langen Weg bis zum Wasserhahn in Ihrer Küche können die unterschiedlichsten Umweltfaktoren Einfluß auf die Wasserqualität nehmen: Rohre aus Eisen und Beton, PE und PVC, Kupfer oder sogar Blei haben direkten Kontakt mit ihrem Trinkwasser. Lösliche Rückstände in den Leitungen, Keime und Bakterien können nach dem langen Weg durch die Rohrleitungen zusätzlich das Trinkwasser belasten. Es macht deshalb Sinn, sich über die Wasserqualität direkt an der Entnahmestelle – also in Ihrer Küche – Gedanken zu machen, denn genau dieses Wasser trinken Sie tatsächlich jeden Tag und bereiten Ihre Speisen damit zu. Schnelle Abhilfe schaft ein Trinkwasserfilter an dieser Stelle.

Wasserfilter ist nicht gleich Wasserfilter

Viele Verbraucher filtern deshalb bereits das Leitungswasser, auch um es geschmacklich zu verbessern. Doch die dabei oft verwendeten Kannenfilter sorgen immer wieder für negative Schlagzeilen, denn sie enthalten nur lose geschüttete Filterkohle und können, wenn ihre Filterkapazität nach wenigen Wochen erschöpft ist, die Schadstoffe konzentriert wieder an das Trinkwasser abgeben. Kannenfilter können außerdem leicht verkeimen, was regelmäßig von renommierten Instituten bemängelt wird. Viele Kannenfilter entkalken das Wasser aus optischen Gründen zur Vermeidung der „Haut“ bei der Teezubereitung. Ein unerwünschter Nebeneffekt ist, daß das Wasser dadurch sehr sauer wird (pH-Wert von bis zu 4).
Trinkwasserfilter mit Kohleblock Trinkwasser-Kartusche und Membrantechnologie kennen diese Probleme nicht.

Trinkwasserfilter mit Aktivkohle-Blockfilter

Die Aktivkohle unseren Sanquell® Filterpatronen werden aus hochwertigen, extrudierten Kohleblöcken gefertigt. (Diese Wasserfilter-Kartuschen unterliegen höchsten Qualitätskontrollen.) Das Wasser kann sich dadurch nicht „den einfachsten Weg“ suchen und die Filterleistung bleibt bei normalen Wasserverhältnisen nachweislich während der gesamten Nutzungsdauer von 6 Monaten gleich hoch.  Eine Verkeimung ist bei unseren Trinkwasserfiltern prinzipiell nicht möglich. Aufgrund der hohen Filterleistung und Nutzungsdauer sind die Blockfilter auch preislich sehr interessant. Von Sanquell erhalten Sie verschiedene hochwertige Trinkwasserfiltergeräte und Ersatzpatronen – zusätzlich auch als handliche, leichte Reise-Filter für unterwegs – zu besonders attraktiven Preisen.
Trinkwasserfilter mit Kohleblock-Wasserfilter-Kartuschen lösen all diese Probleme auf einfache unkomplizierte und kostengünstige Weise.

Kurz-Info

  • Sichere Filtration ohne Chemie,kein zusätzliches Abkochen nötig
  • Gesundes Trinkwasser, für Kinder und Rekonvalenszenten geeignet
  • Entfernt zuverlässig störenden Geschmack und Geruch
  • Sehr einfache Montage in wenigen Sekunden direkt am Wasserhahn
  • Normgehäuse, problemloser Nachkauf der Filterpatronen
  • Wechsel der Filterpatronen nur alle 6 Monate
  • Auch in hochwertigem Edelstahl und als kompakter Reisefilter erhältlich
 

Warum Wasser filtern?

Warum Wasser trinken?

Wussten sie, dass der gesunde menschliche Körper zu ca. 75% aus Wasser besteht? Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Täglich mindestens 1,5 - 2 Liter sauberes, energiereiches Wasser erhalten Ihr Wohlbefinden, steigern die Leistungsfähigkeit, beugen Alterungsprozessen der Haut vor. Man fühlt sich wacher, jünger und hat mehr Energie. Es ist aber nicht egal, welches Wasser Sie trinken. Wichtig ist, dass es möglichst frei von Schadstoffen ist. So können Sie Ihrem Körper helfen, bis ins Alter gesund und vital zu bleiben.

Warum eigentlich Leitungswasser filtern?

Die Wasserwerke arbeiten mit Hightech daran, die Kriterien der Trinkwasser- verordnung einzuhalten. Nur können sich in dem oftmals veralteten Rohrleitungsnetz auf dem Weg zu Ihrer Wohnung, Schadstoffe anreichern, die nicht zu kontrollieren sind. So besteht z. B. Ihre Hauswasserleitung meistens aus Kupfer, eisen, Kunststoff oder sogar noch aus Blei. diese Schwermetalle belasten die Gesundheit nachweislich. Wenn Sie keinen Trinkwasserfilter benutzen - wer ist dann der Filter?

…und Mineralwasser?

Zum Trinken kaufen viele Europäer immer häufiger Mineralwasser, weil sie dem Leitungswasser nicht mehr vertrauen.

Das Resultat: Höhere Kosten und ständige Schlepperei der schweren Wasserkästen vom und zum Getränkemarkt. Außerdem werden die Mineral- und Tafelwässer lediglich nach ca. 12 Kriterien MTVA geprüft und das bedeutet für Sie, dass diese Kontrollen nicht so streng sind, wie die der Trinkwasserverordnung (ca. 33 Kriterien). Wichtig: Stille Wasser müssen behandelt werden, damit sie nicht verkeimen.

Die Gesundheit Ihrer Familie dem Zufall überlassen?

Früher hatte man Angst vor Blei, heute stehen Kupferleitungen im Brennpunkt. Keiner kann Ihnen garantieren, dass das Leitungswasser frei von Schwermetallen, Keimen oder Medikamentenrückständen aus Ihrem Hahn kommt. Mit dem gefilterten Wasser können Sie nicht nur Ihre Baby- und Kindernahrung sorglos zubereiten, sondern auch alle Speisen, sowie Tee und Kaffee kochen, Blumen gießen, Tiere versorgen, Gemüse waschen. Übernehmen Sie die Verantwortung und schützen Sie die Gesundheit Ihrer Familie.

Geld sparen und die Umwelt schonen?

Gefiltertes Wasser ist nicht nur ständig verfügbar, sondern auch umweltfreundlich. Alle reden vom Umweltschutz und doch werden täglich Millionen von Wasserflaschen weltweit per Luft- Bahn, LKW oder Schiff hin- und hertransportiert. Außerdem kann man mit einem Wasserfilter im Haushalt viel Geld sparen. Gegenüber dem Mineral- und Tafelwasser kostet das gefilterte Leitungswasser lediglich ca. 2-5 Cent/Ltr. Kostenvergleich.

Die "Bergquelle" aus Ihrem Wasserhahn?

Die modernen Technologien ermöglichen mikrofeine Filterung Ihres Leitungswassers. Möglicherweise im Wasser vorhandene Verunreinigungen wie Medikamentenrückstände, Schwermetalle, Asbest, Hormone, Herbizide, Pestizide, Bakterien usw. können vom Filtereinsatz entnommen werden. Die Grundlage dafür sind spezielle Aktivkohleblöcke, die aus extrem feinem Kohlepulver (z.B. von Kokosnussschalen) in international patentierten Verfahren hergestellt werden. Umfangreiche Tests belegen die Wirksamkeit dieser Aktivkohlefiltereinsätze. (siehe Filtereinsätze)


Blei im Trinkwasser - die unterschätzte Gefahr!

Bleirohre in der Wasserleitung?
Obwohl seit dem 1.12.2013 der Grenzwert in der Trinkwasserverordnung
auf 0,010 mg/l gesenkt worden ist, erhalten wir immer wieder Meldungen über Blei im Trinkwasser. Blei, eine unterschätzte Gefahr, denn es ist ein Schwermetall, das der Körper aufnimmt, aber nicht mehr abbauen kann.
Um die festgelegten Grenzwerte einzuhalten, müssen Hausbesitzer die Leitungen durch andere Materialien austauschen, was allerdings nicht immer gemacht wird.
Bei Häusern, die nach 1973 gebaut wurden, ist Blei nicht mehr verwendet worden. Auch in Süddeutschland müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn denn dort wurden Bleileitungen nicht verbaut. Sollten Sie noch Bleirohre haben, sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse diese sofort austauschen. Auch als Mieter müssen Sie solche Umstände nicht akzeptieren und können auf ein Auswechseln der Rohleitungen bestehen.

Was ist denn so gefährlich an Blei?
Bei Erwachsenen kann eine Belastung durch Blei zu einer Beeinträchtigung verschiedener Organsysteme wie z.B. Nervensystem, Nieren und Blutbildung führen.
Die Einlagerung erfolgt auch in den Knochen. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Gefährdung noch deutlich höher.
Aber während der Schwangerschaft kann es dann bedingt durch eine erhöhte Stoffwechselaktivität, zur Mobilisierung von Blei aus den Knochen kommen und damit zu einer Gefährdung vor allem des Ungeborenen werden.

 

Welches Filtersystem soll ich kaufen?

Welches Gerät soll ich kaufen?

Welchen Filtertyp, ob Auf- oder Untertischfilter angeschafft werden soll, hängt zum einem von technischen Voraussetzungen, Platzgegebenheiten in der Küche, aber auch sehr stark vom persönlichen Geschmack und der eigenen Einstellung ab. Die Filterleistung ist beim Auf- und Untertischgerät gleich.

Auftischgeräte (AT)

Bei einem Auftischgerät sollte darauf geachtet werden, dass auf keinen Fall ein Niederdruckspeicher vorgeschaltet ist, da dann die Gefahr besteht, dass der Speicher platzt. In diesem Fall muss ein Untertischfilter installiert werden. Da der Auftischfilter transportabel ist, eignet er sich sehr gut für die Reise mit dem Auto. Für Flugreisen (wegen des Gewichts) empfehlen wir unseren ReisefilterTRAVEL mit verschiedenen Adaptern, der allerdings nicht so leistungsstark ist wie das normale Auftischgerät.

Untertischgeräte (UT)

Bieten den höchsten Komfort. Der Filter verschwindet im Spülenschrank. Es wird kein Platz auf der Arbeitsplatte in Anspruch genommen und das einzige, was auf einen Trinkwasser- Filter hindeutet, ist ein zweiter, eleganter Auslaufhahn oder eine Spezial-Armatur mit getrennten Ausläufen für normales oder gefiltertes Leitungswasser. Die verschiedenen Möglichkeiten - je nach Geschmack und Geldbeutel - finden Sie im Shop unter Armaturen.

Wahlweise kann auch das komplette Kaltwasser gefiltert werden. In diesem Fall würde das gesamte kalte Wasser am Spültisch gefiltert werden und durch die bestehende Armatur laufen.

Diese Variante ist allerdings nur zu bei neuen, hochwertigen Armaturen ohne herausziehbaren Brauseschläuchen zu empfehlen

Tabelle Filtereinsätze

Tabelle Filter


Wasseraufbereitungslexikon

Ablagerung
nennt man die infolge der Schwerkraft abgesetzten Stoffe

Adsorption
Die Bindung von Molekülen eines Gases, einer Flüssigkeit oder gelöster Feststoffe an eine Oberfläche. Das bekannteste Adsorptionsmittel ist Aktivkohle Aktivkohlefilter Filter zur Reinigung von Trink oder Abwasser, der mit Aktivkohle bestückt ist. Das dem Aktivkohlefilter. Zugrunde liegende physikalische Prinzip ist die Adsorption.

Asbest
ist ein natürlich vorkommendes, aber stark krebserregendes faseriges Mineral, das in älteren Autos z.B. für Brems- und Kupplungsbeläge verwendet wurde. Feinste Asbest-Teilchen gelangen durch Abrieb und Verschleiß in die Luft. Umwelt-Pluspunkt: Asbesthaltige Bremsbeläge werden nicht mehr produziert. Aufbereitung (siehe auch Trinkwasseraufbereitung) Behandlung des Wassers, um seine Beschaffenheit dem jeweiligen Verwendungszweck und bestimmten Anforderungen anzupassen (DIN 4046)

Blei
Blei (Schwermetall) und seine Verbindungen gehören zu den starken Umweltgiften, die z. B. aus Abschwemmungen von Straßen und Dächern in die Gewässer bzw. in die Kläranlagen gelangen.

Cadmium
ist ein metallisches Element, das in geringen Konzentrationen in der Umwelt weit verbreitet vorkommt. Der Eingang von Cd in die Umwelt und die Aufnahme durch den Menschen zeigen seit Ende der 70er Jahre eine rückläufige Tendenz. Die wichtigste Belastungsquelle für die nicht rauchende Bevölkerung ist die Nahrung. Tabakrauchen führt zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung mit Cd. Die im Tabakrauch enthaltenen Cd-Verbindungen haben wahrscheinlich einen bedeutsamen Anteil an der krebserregenden Wirkung des Rauchens. Wegen der langen Halbwertszeit reichert sich Cd im menschlichen und tierischen Organismus an, vor allem in der Leber und in den Nieren. Cd und seine Verbindungen sind als »eindeutig als krebs erzeugend ausgewiesene Schadstoff« klassifiziert.

Chlor
Gasförmiges, grüngelbes, hochgiftiges, ätzendes Element aus der Gruppe der Halogene. Chlorverbindungen (z. B. Chlorkalk) werden unter anderem auch bei der Entkeimung (Desinfektion) von Trinkwasser verwendet. In Deutschland kommt es selten vor während es in den USA gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Grund mit warum sehr viele Amerikaner Trinkwasserfilter verwenden.

Desinfektion
Abtöten von Erregern übertragbarer Krankheiten; ist bei Trinkwasser dann zwingend notwendig, wenn Coli-Bakterien, Fäkalstreptokokken oder hohe Koloniezahlen auftreten. Als Desinfektionsmittel stehen u. a. Chlordioxid, Chlorgas, Natriumhypochlorit oder Ozon zur Verfügung. Neben Chlorung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch UV-Bestrahlung möglich

Eisen
kommt meist in Erzen vor und ist das wichtigste Schwermetall, in reiner Form silberweiß, weich, dehnbar und lässt sich magnetisieren. Es ist bei allen Lebewesen Bestandteil lebensnotwendiger Enzyme. Im Wasser kann es in Form von Eisenionen oder in organischer Bindung vorliegen oder auch in Komplexverbindungen vorkommen. Es befindet sich sowohl im Grundwasser und Quellwasser als auch im Oberflächenwasser.

Enteisenung
wird die Entfernung störender Eisenionen aus dem Rohwasser genannt. Enteisenung und Entmanganung erfordern bei der Trinkwasseraufbereitung Oxidation und Filtration.

Enthärtung
nennt man das Verfahren, durch das Calcium- und Magnesium-Ionen aus zu hartem Wasser durch Fällung oder Ionenaustausch entfernt werden. Nur wenn die Härte des Rohwassers zu erheblichen Kalkablagerungen im Leitungsnetz führen würde, müsste eine zentrale Enthärtung des Trinkwassers bereits im Wasserwerk vorgenommen werden.

Grundwasser
ist unterirdisches Wasser (stehend oder fließend), das Hohlräume im Boden oder Gestein zusammenhängend ausfüllt. Da es sich u. a. durch Versickerung von Niederschlagswasser bildet und einem Oberflächengewässer zufließt oder als Quellwasser austritt, ist es ein Teil des Wasserkreislaufes. In der Regel ist naturbelassenes Grundwasser unbelastet (frei von Schadstoffen und pathogenen Keimen) und deshalb hervorragend zur Nutzung als Trinkwasser geeignet. Härte (siehe auch Wasserhärte) Härte wird definiert als Widerstand eines festen Körpers gegen das Eindringen eines anderen festen Körpers. Die Härte des Wassers ergibt sich aus der Summe der im Wasser vorhandenen Erdalkaliionen (Calcium, Magnesium).

Infrarotstrahlung
Die I. (IR-Strahlung), auch Wärmestrahlung genannt, ist ein Teil der nicht-sichtbaren Sonnenstrahlen. Sie ist eine elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen von 780 Nanometern (millionstel Millimeter) bis 1 mm. Ihre Absorption durch Wasser, Kohlendioxid und Ozon ist entscheidend für den Wärmehaushalt der Erde. Jeder warme Gegenstand (Körper) gibt IR-Strahlung ab. Der Mensch kann Infrarotstrahlung nicht sehen, wohl aber über Thermorezeptoren der Haut spüren.

Ionen
sind elektrisch geladene Teilchen, Atome oder Moleküle, die ein- oder mehrfach positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladen sind, und bei der elektrolytischen Dissoziation auftreten. Beispiel: Kochsalz zerfällt im Wasser in Kationen (Natrium) und Anionen (Chlorid).

Ionenaustauscher
sind Anlagen mit organischen oder anorganischen Substanzen, die es ermöglichen, fast alle Anionen und Kationen aus dem Wasser zu entfernen (siehe auch Enthärtung). Unterschieden werden Kationenaustauscher (Austausch positiv geladener Ionen) und Anionenaustauscher (Austausch negativ geladener Ionen).

Kalk
besteht aus Calciumverbindungen und kommt in der Natur aufgrund tierischer und mineralischer Ablagerungen z. B. als Kalkstein, in Muschelschalen und Kreide vor.

Korrosion
nennt man die von der Oberfläche (z. B. eines Werkstoffes) ausgehende Veränderung, ausgelöst durch einen chemischen, biologischen, biochemischen oder elektrochemischen Prozess ("Angriff").

Kupfer
ist ein gut Wärme leitendes, hellrotes, ziemlich weiches Schwermetall mit sehr guter elektrischer Leitfähigkeit, das zu den lebenswichtigen Spurenelementen von Pflanzen, Tieren und Menschen gehört. Kupfer wurde 2003 mit in die TVO aufgenommen, da es sich in zu hoher Konzentration (über 2mg/l) schädlich auswirken kann. Das gilt insbesondere für Babys und Kleinkinder. Magnesium ist ein silberweißes Element der Erdalkali; ein Leichtmetall, das für Menschen, Tiere und Pflanzen einen lebenswichtigen Mineralstoff darstellt.

Natrium
ist ein weiches, silberweißes, an feuchter Luft sofort oxidierendes Leichtmetall, aus dem bei Kontakt mit Wasser Wasserstoff und Natronlauge entsteht. Dieser für den Menschen lebenswichtige Mineralstoff ist als anorganische Verbindung im Kochsalz enthalten.

Nitrat
Nitrate sind Salze der Salpetersäure. Sie gehören zu den Hauptnährstoffen im Boden. Nitrate kommen u. a. in Grünpflanzen vor. Problematisch können hohe Nitratgehalte in pflanzlichen Nahrungsmitteln aus überdüngten Kulturen sein, da sich diese im Verdauungsbereich des menschlichen Körpers zu Nitriten umwandeln können und diese die krebsverdächtigen Nitrosamine bilden. Nitrate finden sich auch in stickstoffhaltigen Düngemitteln und können so bei unsachgemäßer Anwendung in der Landwirtschaft mit dem Niederschlagswasser ins Grundwasser bzw. in Oberflächengewässer gelangen und die Nitratbelastung erhöhen. Zuviel Nitrat im Trinkwasser kann für Säuglinge wegen der teilweisen Umwandlung in Nitrit sehr gefährlich werden. Nitrit kann zu einem bei Babys bis zu einem Alter von 3 Monaten Blausucht (mangelnder Sauerstoffgehalt im Blut) verursachen. Der Grenzwert für Nitrat ist in der Trinkwasserverordnung auf 50 Milligramm pro Liter festgelegt.

Oberflächenwasser
Wasser aus natürlichen oder künstlichen oberirdischen Gewässern (Fluss-, Seen- und Talsperrenwasser), das auch Rohstoff für die Trinkwassergewinnung sein kann. Ebenfalls als Oberflächenwasser wird das von befestigten Flächen ohne Kanalisation abfließende Niederschlagswasser bezeichnet.

Oxidation
Chemischer Vorgang der Verbindung von Elementen mit Sauerstoff, wobei Energie freigesetzt wird und so genannte Oxide entstehen. Alle Verbrennungen sind Oxidationsvorgänge. Weniger heftig ablaufende Prozesse wie Verbrennungen oder Explosionen sind z.B. Korrosionen (Rostbildung) an Metallen. Genau genommen versteht man unter Oxidation die Abgabe von Elektronen (von einem Reaktionspartner zum anderen). Der gegenteilige Vorgang (Elektronenaufnahme) wird als Reduktion bezeichnet.

Pestizide (Pflanzenschutzmittel)
sind chemisch hergestellte Stoffe, die dazu bestimmt sind, Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vor schädlichen Organismen bzw. sonstigen Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen zu schützen oder aber auch das Keimen bzw. Wachstum zu regeln. Pflanzenschutzmittel dürfen nicht ins Grund- und Trinkwasser gelangen, da sie Giftstoffe, wie z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe enthalten können.

Reduktion
ist das Gegenteil zur Oxidation und bedeutet im chemischen Sinn die Entfernung von Sauerstoff aus einer Verbindung oder die Anlagerung von Wasserstoff. Reduktion ist ein Verfahren bei der Wasseraufbereitung, das bei der Entfernung von Nitrat eingesetzt wird.

Rohwasser
ist das unbehandelte Wasser, das einer Anlage zur Trinkwasseraufbereitung zufließt. Schwermetalle mit einer höheren Dichte als 5 g/cm3 werden als Schwermetalle bezeichnet, wie z. B. Cadmium, Chrom, Eisen, Quecksilber, Blei, Kupfer, Nickel.

Sedimentation
bedeutet Absetzung und ist ein Verfahren der Wasseraufbereitung zur schwerkraftbedingten Abtrennung von Feststoffen aus dem Wasser.

Trinkwasser
Für menschlichen Genuss und Gebrauch geeignetes Wasser, das bestimmte in Rechtsnormen festgelegte Anforderungen (DIN 2000 "Leitsätze für die zentrale Trinkwasserversorgung" und DIN 2001 "Leitsätze für die Einzel-Trinkwasserversorgung") erfüllen muss. Als wichtigstes und unersetzbares Lebensmittel wird es auch als "Lebensmittel Nr. 1" bezeichnet. Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen. Es muss keimarm, appetitlich, farb- und geruchlos, kühl und geschmacklich einwandfrei sein. Darüber hinaus darf es nur einen geringen Gehalt an gelösten Stoffen aufweisen, keine unverhältnismäßigen Korrosionsschäden am Leitungsnetz hervorrufen und es sollte in genügender Menge mit ausreichendem Druck zur Verfügung stehen. Um diese Normen zu erfüllen, werden die technischen Anforderungen der Wasserwerke immer aufwendiger und kostspieliger

Trinkwasseraufbereitung
ist der fachliche Oberbegriff für die Gesamtheit der Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserbeschaffenheit. Trinkwasseraufbereitung ist die in verschiedenen Prozessen ablaufende Behandlung des Rohwassers mit physikalischen, chemischen und biologischen Wirkungsmechanismen, um seine Beschaffenheit dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Dabei ist es nicht Zweck der Trinkwasseraufbereitung, die Wasserabnehmer mit bestimmten Medikamenten (z. B. Fluor) zu versorgen oder das Wasser so zu verändern, dass es für bestimmte technische Anwendungen geeigneter wird (z. B. weitgehendste Enthärtung), sondern lediglich, dass es den Anforderungen an ein gutes Trinkwasser genügt. Zur Trinkwasseraufbereitung zählen u. a. die Filtration, die Oxidation (z. B. Enteisung, Entmanganung), die Entsäuerung, die zentrale Enthärtung, die Sedimentation, die Entkeimung und die Sterilisation.

Trübung
bedeutet die Verringerung der Lichtdurchlässigkeit. In Grund- und Quellwasser entstehen Trübungen durch organische und anorganische Schwebstoffe, sowie durch lebende organische Stoffe (z. B. Plankton). Ultraviolette Bestrahlung (UV-Strahlung) Ultraviolette (UV) Strahlung ist eine kurzwellige, energiereiche, elektromagnetische Strahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Bestrahlung von Wasser mit UV-Licht ist eine Art der Trinkwasseraufbereitung, die das Abtöten von Mikroorganismen einschließlich Krankheitserreger bewirkt.

Umkehrosmose
Technisches Verfahren zur Stofftrennung mittels selektiv durchlässiger (permeabler) Membranen, auch Reverse Osmose oder Hyperfiltration genannt. Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Membranformen, insbesondere Rohr-, Schlauch oder Kapillarmembranen verwendet. Unter dem Druck wird Lösungsmittel aus einer höher konzentrierten Lösung durch die semipermeable Membran in eine nieder konzentrierte Lösung gepresst. Damit wird eine weitgehend von Inhaltsstoffen freie Flüssigkeit erzeugt. Anders als bei der Ultrafiltration lassen sich hiermit auch niedermolekulare Stoffe und Salze abtrennen.

Ungelöste Stoffe
sind Feststoffe, die sich in einer Flüssigkeit befinden und durch mechanische Verfahren (z. B. Filtration) entfernen lassen. Trinkwasser darf gemäß der DIN 2000 keine ungelösten Stoffe enthalten.

Wasserhärte
bezeichnet die Härte des Wasser, also den Gehalt des Wassers an Erdalkali Ionen ( Calcium- und Magnesium Ionen). Bei der Wasserhärte wird unterschieden zwischen der durch Calcium- und Magnesiumsalze der Kohlensäure hervorgerufenen Karbonathärte und der durch die anderen Calcium- und Magnesiumsalze hervorgerufenen Nichtkarbonathärte. Die Summe dieser beiden ergibt die in Millimol je Liter (mmol/l) ausgedrückte Gesamthärte, die gemäß dem sogenannten Waschmittelgesetz in vier Härtebereiche eingeteilt werden kann: 1 (weich, 0 bis 1,3 mmol/l), 2 (mittelhart, 1,4 bis 2,5 mmol/l), 3 (hart, 2,6 bis 3,8 mmol/l) und 4 (sehr hart, über 3,8 mmol/l).