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Osmosewasser vs. destilliertes Wasser: Unterschiede bei Herstellung und Anwendung

Die Qualität unseres Trinkwassers rückt immer wieder in den medialen Fokus. Es ist daher wichtig, die verschiedenen Methoden der Wasseraufbereitung zu verstehen. Zwei besonders reine Formen von Wasser, die oft miteinander verglichen werden, sind Osmosewasser und destilliertes Wasser.  Sowohl Destillation als auch Umkehrosmose zielen darauf ab, Verunreinigungen und Schadstoffe zu entfernen. Dabei nutzen die beiden Verfahren jedoch unterschiedliche Techniken und haben spezifische Anwendungsbereiche. In diesem Artikel werden wir die Unterschiede in der Herstellung, die jeweiligen Vorteile und die idealen Einsatzgebiete dieser beiden Wasserarten näher beleuchten. 

Destilliertes Wasser und Osmosewasser

Destilliertes Wasser und Osmosewasser sind zwei Endprodukte von Wasseraufbereitung, die darauf abzielen, Verunreinigungen und schädliche Stoffe zu entfernen. Während destilliertes Wasser durch Destillation gewonnen wird, entsteht Osmosewasser durch den Prozess der Umkehrosmose. Beide Methoden erzeugen nahezu reines Wasser, das sowohl für Trinkwasserzwecke als auch für verschiedene industrielle Anwendungen genutzt wird.

Was versteht man unter destilliertem Wasser?

Destilliertes Wasser ist eine gereinigte Wasserart, die durch Destillation hergestellt wird. Dabei wird Wasser zum Kochen gebracht, und der entstehende Dampf wird aufgefangen und abgekühlt, um es wieder in flüssigen Zustand zu versetzen. Dieser Prozess entfernt Salze und organische Stoffe, wodurch über 99,9 Prozent der im Wasser gelösten Mineralien entfernt werden. 

Im Gegensatz zu natürlichem Wasser aus Quellen, Brunnen oder dem Wasserhahn, das geringe Mengen an Mineralien, Bakterien, Pestiziden und anderen Verunreinigungen enthalten kann, ist destilliertes Wasser nahezu frei von diesen Substanzen. Manche Menschen betrachten destilliertes Wasser als das reinste Trinkwasser, da es praktisch keine Verunreinigungen enthält.

Was ist Osmosewasser?

Osmosewasser wird durch den Prozess der Umkehrosmose gewonnen, bei dem Wasser unter Druck durch eine semipermeable Membran gepresst wird. Dieser Prozess entfernt Verunreinigungen, gelöste Feststoffe, Bakterien und Viren, wodurch das resultierende Wasser nahezu rein ist. Dieses Wasser zeichnet sich durch seinen guten Geschmack aus und ist frei von Schadstoffen, weshalb es häufig als Trinkwasser verwendet wird. 

Neben dem Einsatz als Trinkwasser findet Osmosewasser auch Anwendung in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung sowie in anderen industriellen Prozessen, die reines Wasser erfordern. Durch die effiziente Entfernung von Verunreinigungen stellt Osmosewasser eine hochwertige und sichere Wasserquelle dar.

Der Unterschied zwischen destilliertem Wasser und Osmosewasser

Wie wir bereits erörtert haben, sind Osmosewasser und destilliertes Wasser nicht das gleiche. Die genauen Unterschiede werden wir in den folgenden Absätzen erörtern.

Herstellungsverfahren

Die Herstellung von destilliertem Wasser erfolgt durch Destillation, bei der Wasser erhitzt wird, bis es verdampft, und der Dampf dann kondensiert wird, um reines Wasser zu erhalten. Dieses Verfahren entfernt effektiv Salze, Mineralien und organische Stoffe. Im Gegensatz dazu wird Osmosewasser durch Umkehrosmose gewonnen. Dabei wird Wasser unter Druck durch eine semipermeable Membran gepresst, die Verunreinigungen, gelöste Feststoffe, Bakterien und Viren entfernt. 

Während die Destillation Hitze nutzt, basiert die Umkehrosmose auf mechanischem Druck, um nahezu reines Wasser zu produzieren. Beide Verfahren liefern hochreines Wasser und entfernen zum Beispiel auch Pseudomonaden im Trinkwasser, nutzen dafür jedoch unterschiedliche technische Ansätze.

Anwendungsbereiche

Osmosewasser und destilliertes Wasser finden in verschiedenen Anwendungsbereichen Einsatz, wobei beide Wasserarten aufgrund ihrer Reinheit geschätzt werden. Osmosewasser wird häufig als Trinkwasser verwendet, da es nahezu frei von Verunreinigungen und schädlichen Stoffen ist. Es findet auch Anwendung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in Aquarien und in der Medizintechnik, wo möglichst reines Wasser erforderlich ist. 

Da destilliertes Wasser frei von Mineralien und chemischen Verunreinigungen ist, wird es oft in Laboren und Apotheken genutzt. Es eignet sich auch für die Verwendung in Dampfbügeleisen, Autobatterien und Kühlsystemen, da es keine Ablagerungen hinterlässt. Beide Wassertypen bieten also spezifische Vorteile für Anwendungen, die höchste Wasserreinheit erfordern.

FAQ

FAQ-Bereiche sind fester Bestandteil unseres Informationsangebots. Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Osmosewasser und destilliertes Wasser. Ob Sie mehr über die Unterschiede in der Herstellung, die jeweiligen Vor- und Nachteile oder die besten Anwendungsbereiche wissen möchten – unsere Antworten helfen Ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Stöbern Sie durch die Fragen und finden Sie die Informationen, die Sie benötigen.

Ist Osmosewasser dasselbe wie destilliertes Wasser?

Osmosewasser und destilliertes Wasser sind nicht dasselbe, obwohl beide Arten von Wasser nahezu frei von Verunreinigungen sind. Osmosewasser wird durch Umkehrosmose gewonnen, bei der Wasser unter Druck durch eine semipermeable Membran gepresst wird. Destilliertes Wasser entsteht durch Destillation, bei der Wasser erhitzt und der Dampf kondensiert wird. Beide Verfahren entfernen verschiedene Arten von Verunreinigungen, nutzen jedoch unterschiedliche Technologien.

Warum sollte man kein destilliertes Wasser trinken (Osmose)?

Destilliertes Wasser sollte man nicht trinken, da es dem Körper notwendige Mineralien entzieht. Da destilliertes Wasser keine Mineralien enthält, kann es im Körper vorhandene Mineralien aufnehmen und ausschwemmen, was zu einem Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt führt.

Langfristiger Konsum kann somit Mangelerscheinungen und gesundheitliche Probleme verursachen. Zudem wird der Geschmack von destilliertem Wasser oft als flach und unangenehm geschrieben. Das liegt am Fehlen der natürlichen Mineralstoffe, die normalerweise den Geschmack maßgeblich beeinflussen.

Was ist besser: Osmose oder Destillation?

Ob Osmose oder Destillation besser ist, hängt in erster Linie vom Anwendungsfall ab. Für Trinkwasserzwecke ist Osmose oft die beste Wahl, da sie effizient Verunreinigungen entfernt und das Wasser angenehm schmeckt. Destillation eignet sich hingegen am besten für Laboranwendungen und technische Geräte, da sie nahezu alle Mineralien und Chemikalien eliminiert. Beide Methoden haben ihre Stärken, mit denen sich jeweils spezifische Anforderungen abdecken lassen.

Fazit: Als Nahrungsmittel ist Osmosewasser besser geeignet

Als Trinkwasser ist Osmosewasser besser geeignet, da aus ihm nahezu alle Verunreinigungen entfernt wurden. Gleichzeitig werden bei der Erzeugung wichtige Mineralien weitgehend erhalten. Darüber hinaus kann es mit einem angenehmen Geschmack punkten. Osmosewasser ist daher ideal für den täglichen Trinkbedarf (⮕ individuelle Trinkmenge berechnen). Auch bei der Zubereitung von Speisen und Getränken kann es herkömmliches Leitungswasser ersetzen. 

Auf der anderen Seite eignet sich destilliertes Wasser besser für technische und wissenschaftliche Anwendungen, bei denen absolute Reinheit erforderlich ist. Diese Eigenschaft wird durch das Entfernen von Mineralstoffen und Salzen erreicht. Es ist eher weniger für den täglichen Konsum geeignet, da es dem Körper notwendige Mineralien entziehen kann. Beide Wasserarten haben ihre spezifischen Vorteile, aber für die Ernährung und den allgemeinen Trinkwassergebrauch ist Osmosewasser die bessere Wahl.

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Lisa Scholl

Wasserfilter-Expertin

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