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Aluminium im Trinkwasser ➤ Gesundheitliche Risiken

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die möglichen Auswirkungen von Aluminium auf die Gesundheit stark gewachsen. Dies wurde vor allem im Rahmen der Deodorant-Debatte deutlich. Dabei ist Aluminium im Trinkwasser ein Thema, das im Alltag oft übersehen wird, jedoch ebenfalls ernsthafte Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick darauf, woher Aluminium im Trinkwasser stammt, wie Sie feststellen können, ob Ihr eigenes Trinkwasser betroffen ist und was Sie als Verbraucher gegen Aluminium im Trinkwasser unternehmen können.

Woher kommt das Aluminium im Trinkwasser?

Aluminium zählt zu den Schwermetallen und ist eines der häufigsten Elemente in der Erdkruste. Seine vielseitigen Eigenschaften, wie Leichtigkeit, Korrosionsbeständigkeit und einfache Verarbeitung machen es zu einem beliebten Leichtmetall in zahlreichen Branchen, wie dem Fahrzeugbau, der Elektrotechnik und dem Bauwesen. Zusätzlich wird Aluminium auch Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln beigefügt.

Allerdings wird Aluminium nicht nur bewusst genutzt oder zugesetzt, sondern kann ebenso wie Beruhigungsmittel im Trinkwasser vorhanden sein. Meist gelangt Aluminium aus der Natur in unsere Umwelt, kann aber auch durch menschliche Aktivitäten freigesetzt werden. Einer der Hauptquellen für Aluminium im Trinkwasser ist die Verwendung von Aluminiumsalzen zur Trübungsentfernung während des Aufbereitungsprozesses in Wasserwerken. Weiterhin kann Aluminium aus Boden- und Gesteinsschichten über die Ablagerung in Tonmineralien in das Grundwasser gelangen insbesondere in Regionen mit hohem Aluminiumgehalt im Boden.

Industrielle Aktivitäten wie Bergbau, Metallverarbeitung und die Herstellung von Aluminiumprodukten tragen ebenfalls zur Aluminiumbelastung in Gewässern bei. Ebenso können Aluminiumleitungen in Wasserleitungen und -behältern zur Freisetzung von Aluminiumpartikeln ins Trinkwasser beitragen.

Wie kann ich feststellen, ob mein Trinkwasser Aluminium enthält?

Ob Aluminium in Ihrem Trinkwasser vorhanden ist oder nicht, lässt sich nicht so leicht feststellen. Das liegt in erster Linie daran, dass mit Aluminium verunreinigtes Wasser weder einen spezifischen Geschmack noch Geruch aufweist. In extremen Fällen können jedoch sehr hohe Aluminiumkonzentrationen dazu führen, dass das Wasser eine bläuliche Färbung annimmt.

Die einzige zuverlässige Methode, um festzustellen, ob Ihr Trinkwasser erhöhte Aluminiumgehalte aufweist, ist die Durchführung eines Tests durch ein anerkanntes Wasserprüflabor. Nur durch eine solche Analyse können genaue Informationen über die Aluminiumkonzentration im Wasser gewonnen werden. Wenn Sie also Bedenken hinsichtlich des Aluminiumgehalts in Ihrem Trinkwasser haben, können Sie sich an lokale Gesundheitsbehörden oder unabhängige Labors wenden, um eine Wasseranalyse durchführen zu lassen.

Ab welcher Menge an Aluminium ist das Wasser nicht mehr gesund?

Gemäß der deutschen Trinkwasserverordnung sollte der Aluminiumgehalt im kommunalen Trinkwasser 0,2 mg pro Liter nicht überschreiten. Diese Grenze entspricht auch dem zulässigen Aluminiumgehalt in abgefülltem Wasser. Eine Aluminiumaufnahme von mehr als einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Woche ist laut Experten bereits bedenklich, da dies erhebliche gesundheitliche Risiken darstellen kann.

Insbesondere die langfristige Aufnahme von hohen Aluminiummengen kann mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht werden, darunter neurologische Störungen wie Alzheimer-Krankheit und möglicherweise auch Nierenschäden.

Aluminium im Trinkwasser eine Gefahr für die Gesundheit

Die potenziellen Gesundheitsrisiken von Aluminium im Trinkwasser sind ebenso wie Legionellen im Warmwasserspeicher ein Thema von wachsender Besorgnis. So gilt Aluminium im Vergleich zu anderen Metallen oder Spurenelementen wie Magnesium oder Zink nicht als lebensnotwendig für den Menschen im Gegenteil: Eine erhöhte Aufnahme von Aluminium über das Trinkwasser oder die Nahrung wird mit verschiedenen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht, darunter Nervenschäden, Phosphatmangel und Allergien.

Es wird auch darüber diskutiert, ob eine erhöhte Aluminiumaufnahme das Risiko für Alzheimer erhöhen könnte. Aufgrund der weit verbreiteten Erkrankung und ihrer schwerwiegenden Folgen ist jedoch Vorsicht geboten.

Eine weitere umstrittene Folge der Aluminiumaufnahme ist ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, vorwiegend im Zusammenhang mit der Verwendung von aluminiumhaltigen Deodorants. Daher werden zunehmend aluminiumfreie Alternativen angeboten. Ein durchschnittlicher Erwachsener mit einem Gewicht von 60 kg nimmt täglich etwa 1,6 bis 13 mg Aluminium über die Nahrung auf.

Während der größte Teil des aufgenommenen Aluminiums über Trinkwasser oder Nahrung vom Körper ausgeschieden wird, kann sich ein kleiner Teil, der absorbiert wird, im Körper ansammeln und dort verbleiben insbesondere bei Personen mit Nierenfunktionsstörungen. Kleine Kinder und Schwangere sind ebenfalls einem erhöhten Risiko durch Aluminium ausgesetzt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt daher, eine wöchentliche Aluminiumaufnahme von 1 mg pro kg Körpergewicht nicht zu überschreiten.

Perfekt für die Zubereitung von sauberem Trinkwasser

Komplett einsatzbereites System filtert coliforme Bakterien, Blei und andere Schadstoffe durch einen speziellen Sterilfilter. Zudem sorgt innovative, aber dennoch unauffällige Technologie dafür, dass Ihr Trinkwasser hygienisch gereinigt wird, während er unsichtbar unter der Spüle verborgen bleibt.

Das Wasserfilter-Gehäuse ist äußerst druckstabil und ermöglicht eine sinnvolle Trennung des gereinigten Trinkwassers vom Nutzwasser. Dadurch wird eine optimale Wasserqualität erreicht und Sie können bedenkenlos gesundes und sauberes Trinkwasser genießen.

 

Auslöser für die Alzheimer-Krankheit

Ein bedeutendes Gesundheitsrisiko, das mit der Exposition gegenüber Aluminium verbunden ist, ist seine potenzielle Rolle als Auslöser für die Alzheimer-Krankheit. Bei Alzheimer handelt es sich um eine neurodegenerative Erkrankung, die das Gedächtnis, die Denkfähigkeit und das Verhalten beeinträchtigt. Obwohl die genauen Ursachen dieser Krankheit noch nicht vollständig verstanden sind, haben einige Studien eine Verbindung zwischen Aluminiumexposition und der Entwicklung von Alzheimer festgestellt.

So untersuchte eine Studie von McLachlan in Ontario die Gehirne von 668 verstorbenen Alzheimerpatienten. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigten den Verdacht, dass das Risiko von Alzheimer bei Personen, die mehr als 100 Mikrogramm Aluminium pro Liter Wasser konsumierten, um mehr als zwei Prozent höher war als bei denen, die weniger Aluminium im Trinkwasser hatten. Diese Studienergebnisse unterstützen die Vermutung, dass Aluminium im Trinkwasser das Risiko für Alzheimer erhöhen könnte.

Obwohl die Forschungsergebnisse zur Rolle von Aluminium bei der Alzheimer-Krankheit gemischt sind und einige Studien keinen klaren Zusammenhang zeigen, gibt es dennoch ausreichend Hinweise darauf, dass eine übermäßige Exposition gegenüber Aluminium schädlich sein kann. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit des Gehirns und das Risiko von neurodegenerativen Erkrankungen.

Wie kann ich Aluminium aus meinem Trinkwasser entfernen?

Wenn Sie befürchten, dass Sie ebenfalls Aluminium im Trinkwasser haben, sollten Sie schnell handeln. So können Sie Aluminium effektiv aus Ihrem Trinkwasser entfernen, indem Sie Wasserfilter mit Umkehrosmose-Technik verwenden. Bei der Umkehrosmose wird das Wasser durch eine semipermeable Membran gepresst, wobei Schadstoffe wie Aluminium, Mineralien und organische Stoffe zurückgehalten werden. Diese Methode reduziert den Aluminiumgehalt des Wassers um über 98 Prozent.

Eine noch höhere Reduktion des Aluminiumgehalts können Sie durch Destillation erreichen. Auch die Elektrodialyse ist sehr wirksam bei der Reduktion von Aluminium im Trinkwasser. Allerdings sind Umkehrosmose-Systeme in der Regel weniger kompakt und teurer als Aktivkohlefilter. Zudem führen sie zu einer starken Demineralisierung des Wassers.

Aktivkohlefilter können ebenfalls zur Entfernung von Aluminium aus Trinkwasser verwendet werden. Die poröse Struktur der Aktivkohle ermöglicht es, Verunreinigungen wie Aluminium zu absorbieren und aus dem Wasser zu entfernen. In vielen Fällen ist eine Kombination verschiedener Aufbereitungsverfahren erforderlich, um eine effektive Entfernung von Aluminium zu gewährleisten und die Qualität des Trinkwassers zu verbessern.

FAQ

Ist im Trinkwasser Aluminium?

Es kann sein, dass sich Aluminium im Trinkwasser befindet – insbesondere wenn es aus bestimmten Quellen stammt oder durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird.

Wie bekommt man Aluminium aus dem Trinkwasser?

Aluminium kann durch verschiedene Aufbereitungsverfahren wie Umkehrosmose und Aktivkohlefiltration aus dem Trinkwasser entfernt werden.

Wie verhält sich ALU im Wasser?

Aluminium kann sich im Wasser in verschiedenen Formen befinden, darunter gelöste Aluminiumionen und feste Aluminiumverbindungen. Zudem neigt das Leichtmetall dazu, mit anderen Verbindungen im Wasser zu reagieren und kann sich an Partikeln oder Oberflächen binden.

Wie löst sich Aluminium in Wasser?

Aluminium kann sich im Wasser lösen, wenn Aluminiumverbindungen wie Aluminiumoxid oder Aluminiumhydroxid in Kontakt mit Wasser kommen und sich in gelöste Aluminiumionen auflösen.

FAZIT:

Die potenziellen Gefahren von Aluminium im Trinkwasser und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit, einschließlich des möglichen Risikos für Alzheimer und andere Erkrankungen, machen deutlich, wie wichtig es ist, auf die Qualität unseres Trinkwassers zu achten. Obwohl Aluminium in vielen Bereichen des täglichen Lebens weit verbreitet ist und durch verschiedene Wege in unser Trinkwasser gelangen kann, gibt es effektive Methoden, um diese Verunreinigungen zu entfernen.

Nur durch den Einsatz geeigneter Wasserfiltersysteme können wir sicherstellen, dass unser Trinkwasser den höchsten Qualitätsstandards entspricht und somit unsere Gesundheit und die unserer Familien schützen. Investieren Sie daher in die richtige Wasseraufbereitung, um gesundes, schadstofffreies Wasser zu genießen.

 

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Lisa Scholl

Wasserfilter-Expertin