Ihr smarter Wasserschutz für das gesamte Haus
Andere Wassermelder piepen. Dieser schließt im Alarmfall das Hauptventil und stoppt das Wasser im gesamten Haus – in Sekunden, auch wenn Sie im Urlaub sind. Nachgerüstet auf das vorhandene Absperrventil, ohne Klempner und ohne Eingriff in die Rohrleitung.
Ein Wassermelder warnt. Ein Wasserwächter schaltet ab.
Die teuren Schäden entstehen nicht in der Minute des Rohrbruchs, sondern in den Stunden danach – meist bei Abwesenheit. Ein Melder, der nur piept oder eine Push-Nachricht sendet, ändert daran wenig. Entscheidend ist, dass das Wasser tatsächlich stoppt.
Abschalten statt nur melden
Erkennt ein Sensor Wasser, dreht ein Stellmotor das vorhandene Hauptventil binnen Sekunden zu. Die Wasserzufuhr für das gesamte Haus ist unterbrochen, bevor sich der Schaden ausbreitet.
Nachrüsten statt umbauen
Der Motor wird auf das bestehende Absperrventil aufgesetzt. Die Rohrleitung wird nicht aufgeschnitten und die Wasserversorgung während der Montage nicht unterbrochen – jeder Eingriff ins Rohr wäre selbst eine neue Leckagestelle.
Auch Leckagen hinter der Wand
Der KI-Akustiksensor des LeakAlert 360 Plus überwacht von einer einzigen Stelle aus das gesamte Leitungsnetz und meldet Mikroleckagen ab etwa 4 Millilitern pro Stunde – lange bevor Feuchtigkeit sichtbar wird.
Funk statt Internet
Sensoren und Motor kommunizieren über LoRa-Funk. Die Abschaltung funktioniert deshalb auch bei Internet- oder WLAN-Ausfall; nur die Benachrichtigung aufs Mobiltelefon entfällt dann.
Der klassische Wassermelder
- meldet den Alarm – per Piepton oder Push-Nachricht
- das Wasser läuft weiter, Liter für Liter
- der Schaden wächst, bis jemand vor Ort das Ventil zudreht
- bei Abwesenheit bleibt die Meldung folgenlos
Der Wasserwächter am Hausanschluss
- schließt das Hauptventil binnen Sekunden
- stoppt das Wasser im gesamten Haus, nicht nur an einem Gerät
- meldet zusätzlich per Signalton, App und Smart Home
- wirkt unabhängig davon, ob jemand zu Hause ist
Beruhigt in den Urlaub fahren
Zwei Wochen niemand im Haus – das ist der Zeitraum, in dem aus einem kleinen Leck ein Totalschaden wird. Wer die Abschaltung am Hausanschluss hat, muss nicht mehr darauf hoffen, dass ein Nachbar rechtzeitig nachsieht: Das System dreht selbst zu und meldet es aufs Mobiltelefon.
Die wahren Kosten eines Wasserschadens.
Ein Wasserschaden ist mehr als ein nasser Boden. Zu den sofort sichtbaren Schäden kommen Trocknung, Sanierung und Ausfallkosten – und ein Teil davon bleibt regelmäßig beim Eigentümer hängen.
Sofortschäden: Parkett, Laminat, Teppiche, Möbel, Elektrogeräte · Bauschäden: Estrich, Dämmung, Trocknung, Schimmelbeseitigung, Neuverlegung · Folgeschäden: Schimmelbefall, Statik, Renovierung, Wertverlust · Nebenkosten: Hotel, Lagerung, Gutachter, Anwalt, Mietausfall, Eigenanteil. Erfahrungswerte, keine Garantie im Einzelfall.
Die Versicherung zahlt nicht alles
Eigenanteil, Wertverlust der Immobilie und ein Teil der Folgeschäden bleiben in der Regel beim Eigentümer. Hinzu kommen Zeit, Nerven und – bei vermieteten Objekten – Mietminderung und Mietausfall.
Leitungswasserschäden werden den deutschen Versicherern jedes Jahr gemeldet. Statistisch trifft es damit jedes Jahr rund jeden dreißigsten versicherten Haushalt.
Fast alle Schäden entstehen dort, wo ein Hauptventil sie stoppen kann.
Nur ein kleiner Teil der Leitungswasserschäden geht auf äußere Einflüsse wie Frost zurück. Der weit überwiegende Teil entsteht im Rohrnetz des Hauses – hinter dem Hauptabsperrventil und damit im Wirkungsbereich einer automatischen Abschaltung.
Aufteilung nach GDV-Marktdaten (Frostanteil) und der IFS-Schadendatenbank (technische Ursachen im Haus). 97 % der Schäden liegen im internen Leitungsnetz.
der Schäden durch Material- und Montagefehler lassen sich durch ein Leckageschutzsystem mit Absperrung verhindern oder in ihrem Ausmaß begrenzen.
Fast 40 % gehen auf Montagefehler zurück
Das IFS belegt, dass nahezu 40 % aller untersuchten Schäden direkt auf Installations- und Montagefehler zurückzuführen sind – ein Risiko, das auch in neuwertigen Gebäuden besteht.
Vier Bauteile, ein Ablauf: erkennen, funken, schließen, melden.
Das System besteht aus einem Stellmotor am Hauptventil, den Sensoren an neuralgischen Punkten und – beim LeakAlert 360 Plus – einem Steuergerät mit KI-Akustiksensor und WLAN.
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Stellmotor auf das vorhandene Ventil
Der Motor wird ohne Unterbrechung der Wasserversorgung auf das bestehende Absperrventil gesetzt. Adapterringe decken alle modernen Schrägsitzventile von DN 15 bis DN 32 ab; Kugelhähne und EWE-Ventile beim Plus-Modell mit passendem Antrieb.
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Sensoren dort, wo Wasser austritt
Funk-Flutsensoren an Waschmaschine, Geschirrspüler oder im Keller, dazu drahtgebundene Wassersensoren direkt am Motor. Bis zu 20 Funksensoren je Stellmotor, Reichweite je Sensor bis 2 km.
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Akustische Dauerüberwachung des Netzes
Beim LeakAlert 360 Plus wird der KI-Akustiksensor über ein T-Stück an einem beliebigen, gut erreichbaren Eckventil montiert. Von dieser einen Stelle aus überwacht er das gesamte Hausrohrnetz auf Mikroleckagen.
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Alarm und Abschaltung in Sekunden
Im Alarmfall funkt der Sensor direkt zum Motor, der das Ventil schließt. Parallel läuft die Meldung über lauten Signalton und – bei bestehender WLAN-Verbindung – über App, MQTT, JSON-Webhook oder Home Assistant.
Bei Internetausfall
Die Kommunikation zwischen Sensoren und Motor läuft über LoRa-Funk und ist vom Internet unabhängig. Die Abschaltung funktioniert weiter, lediglich die Benachrichtigung auf Handy und Smart Home entfällt.
Bei Stromausfall
Die KFR-Motoren für Schrägsitzventile lassen sich auf Wunsch mit einem Batterieblock betreiben. Je nach eingestellter Reaktionszeit reicht die Batterie rechnerisch von rund zwei Jahren (20 Sekunden) bis etwa zehn Jahren (eine Stunde).
Ventiltraining
Einmal pro Woche schließt und öffnet der Motor das Ventil um eine Achtelumdrehung. Das hält die Mechanik gangbar und verhindert, dass Kalk und Schmutz das Ventil im Ernstfall blockieren.
Der Stellmotor wird auf das vorhandene Hauptventil gesetzt – ohne Eingriff in die Rohrleitung und ohne Unterbrechung der Wasserversorgung.
Drei Ventiltypen, ein Nachrüstmotor.
Entscheidend ist der Typ Ihres Hauptabsperrventils. Das Schrägsitzventil ist in Deutschland der Regelfall und damit das Standardmodell; Kugel- und Schmetterlingsventile deckt der LeakAlert 360 Plus ab.
Schrägsitzventil (KFR-Ventil)
Der häufigste Typ im deutschen Hausanschluss. Adapterringe und ein verschiebbares Klemmsystem decken alle modernen Ausführungen von DN 15 bis DN 32 ab. Der Motor ist bis zum 12-V-Netzteil wasser- und schmutzgeschützt und damit auch für feuchte Keller geeignet.
LeakAlert 360 und 360 Plus
Kugelventil und EWE-Ventil
Für Kugelhähne wird ein eigener Antrieb verwendet. Für EWE-Ventile gibt es passende Adapter; dadurch können etwa zwei zusätzliche Tage Lieferzeit entstehen.
nur LeakAlert 360 Plus
„Schmetterlingsventil“
Auch Hebelventile mit Flügelgriff lassen sich mit dem Kugelhahnantrieb nachrüsten, sofern die mechanischen Freimaße eingehalten sind.
nur LeakAlert 360 Plus
Freimaße für den Kugelhahnantrieb
- Abstand von der Rohrmitte zur Wand hinter dem Rohr: mindestens 35 mm.
- Alle Strukturen – Wand, Boiler, nach oben und unten führende Rohre – mindestens 80 mm vom Drehpunkt des Ventils nach rechts und links entfernt.
- Zwischen 25 und 90 mm vom Drehmittelpunkt entfernt braucht es beidseitig eine Struktur schmaler als 34 mm Durchmesser über eine Länge von mindestens 25 mm, damit die verschiebbaren Klemmen greifen.
Verrostetes Ventil
Beide Antriebe drehen mit rund 8 Nm. Ein Mensch bringt etwa 4 Nm auf – der Motor bewegt das Ventil also auch dann noch, wenn es sich von Hand kaum noch schließen lässt.
LeakAlert 360 und LeakAlert 360 Plus.
Beide Modelle schließen im Alarmfall das Hauptventil. Der Unterschied liegt in der Ventilabdeckung und darin, ob nur austretendes Wasser an den Sensoren erkannt wird oder zusätzlich Mikroleckagen im gesamten Leitungsnetz.
| Funktion | LeakAlert 360 | LeakAlert 360 Plus |
|---|---|---|
| Passend für | ||
| Schrägsitzventil („KFR-Ventil“) | ja | ja |
| Kugelventil / EWE | nein | ja |
| Alarmfunktionen | ||
| Hauptventil wird automatisch geschlossen | ja | ja |
| Benachrichtigung | lauter Signalton; bei WLAN-Anmeldung zusätzlich App und Schnittstellen (u. a. Home Assistant) | |
| WLAN | ja (optional) | ja (optional) |
| Erkennung von | ||
| Wasser an der Entnahmestelle | an Sensorstiften | an Sensorstiften |
| Mikroleckagen im Hausrohrnetz | nein | Akustik- und Drucksensor |
| Sensorik | ||
| Drucksensor | nein | ja |
| Temperatursensor | nein | ja |
| Schall / Akustik | nein | ja |
| Wasserkontakt | ja | ja |
Vom Eigenheim bis zum Gewerbeobjekt.
Das Schadensrisiko steigt mit der Zahl der Anschlüsse und mit der Länge der Abwesenheit. Beides spricht für eine zentrale Abschaltung am Hausanschluss.
Schutz für Haus, Hab und Gut
Defekte Waschmaschinen, gealterte Anschlussschläuche, undichte oder geplatzte Rohre – die häufigsten Schadensursachen im Wohngebäude.
- Schutz bei Leckagen an Haushaltsgeräten
- Überwachung des Wasserdrucks
- Absicherung bei Urlaubsabwesenheit
Fernüberwachung der Investition
Objekte mit wechselnden Gästen und langen Leerständen werden aus der Ferne überwacht – Schäden fallen sofort auf, nicht erst beim nächsten Besuch.
- Überwachung rund um die Uhr, ortsunabhängig
- Mehrere Standorte in einer App verwaltbar
- Mietausfall-Prävention
Überwachung der gesamten Anlage
Mehr Anschlüsse, mehr Beteiligte, höhere Risikodichte: In Mehrfamilienhäusern steigen Schadenshäufigkeit und Folgekosten überproportional.
- Früherkennung von Mikroleckagen
- Schutz auch bei Abwesenheit der Bewohner
- Schadensbegrenzung im Gemeinschaftseigentum
Gästezufriedenheit und Betrieb sichern
Wasserschäden in Zimmern, Küchen und Nassbereichen bedeuten gesperrte Zimmer, Umbuchungen und Bewertungen, die lange nachwirken.
- Schutz von Zimmern, Küche und Spa-Bereich
- Betriebsunterbrechungen vermeiden
- Reputation schützen
Geschäftskontinuität gewährleisten
Büros, Lager und Produktionsstätten mit empfindlicher Technik und hohem Warenwert – hier zählt jede Minute zwischen Leck und Abschaltung.
- IT- und Anlagentechnik schützen
- Produktionsausfälle vermeiden
- Lager- und Warenschutz
Lange Leerstände absichern
In den Ferien steht das Gebäude wochenlang leer – ein Schaden würde erst spät bemerkt. Der Stellmotor kann die Leitung nach Zeitplan zusätzlich regelmäßig öffnen und so Stagnation vermeiden.
- Schulbetrieb und Inventar sichern
- Schimmelbildung vorbeugen
- Betreiberpflichten unterstützen
Was im Gerät steckt.
Entwickelt in Deutschland, ausgelegt auf jahrelangen Betrieb ohne Wartung und auf eine Montage, die niemanden ins Rohrnetz eingreifen lässt.
Sichere WLAN-Verbindung
Permanente Überwachung mit verschlüsselter Datenübertragung. Schnittstellen für MQTT und JSON-Webhooks lassen sich in der App aktivieren und in gängige Smart-Home-Systeme einbinden.
Installation in wenigen Minuten
DIY-Retrofit auf das vorhandene Ventil – ohne Handwerker, ohne Wartezeit und ohne Installationskosten. Demontage ebenso schnell, etwa beim Umzug.
Zuverlässige Abschaltung
Rund 8 Nm Drehmoment schließen auch schwergängige Ventile. Zwei Sensortypen – klassischer Feuchtigkeitssensor und KI-Akustiksensor – arbeiten zusammen und melden über LoRa direkt an den Motor.
Wartungsfrei mit Updates
Hochwertige Komponenten, wöchentliches Ventiltraining gegen Kalk und Schmutz, kostenfreie Software-Updates bei bestehender Internetverbindung.
Legionellenschutz bei längerer Abwesenheit
Stagnierendes Wasser in den Leitungen ist der Nährboden für Legionellen – besonders, wenn wochenlang niemand Wasser entnimmt. Der Stellmotor schließt die Hauptleitung und öffnet sie nach Zeitplan automatisch wieder; bei geöffneter Entnahmestelle entsteht so ein regelmäßiger Wasseraustausch. Die Grundursache im Leitungsnetz ersetzt das nicht, aber die Stagnation während der Abwesenheit lässt sich damit vermeiden.
* Erkennung von Wandleckagen nur beim LeakAlert 360 Plus. ** Updates bei bestehender Internetverbindung.
Was Anwender berichten.
Die Genauigkeit der Sensoren unterscheidet dieses System von jedem günstigen Wassermelder – und die motorisierte Abschaltung ist kraftvoll.
Hans-Jürgen W. aus Lübeck
Im Winterurlaub ist ein Rohr geplatzt. Dank der sofortigen Abschaltung blieb der Schaden minimal.
Thomas W. aus München
Als Besitzerin einer Ferienwohnung brauche ich Verlass. Die DIY-Installation war in einer Stunde erledigt.
Ina F. aus Hamburg
Wasserwächter mit Abschaltung & WLAN
Wasserschaden verhindern statt nur melden: Stellmotor für das Hauptventil, Sensoren für die neuralgischen Punkte, App und Smart-Home-Schnittstelle. Versandfertig ab Lager.
- Gratis Versand
- App inklusive
- DIY-Retrofit
- Kein Klempner nötig
- 2 Jahre Garantie
- Auf Lager
Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Durchgestrichene Preise entsprechen dem bisherigen Preis in diesem Online-Shop.
| Lieferumfang | 360 | 360 Plus |
|---|---|---|
| Stellmotor für das Hauptventil, inkl. 1,5 m Kabel und Netzteil | 1× | 1× |
| Funk-Flutsensor (LoRa, bis 2 km) | 1× | 1× |
| Drahtgebundener Wassersensor | 1× | 2× |
| KI-Akustiksensor mit Eckventil-Anschluss | – | 1× |
| Steuergerät mit WLAN und Smart-Home-Schnittstelle | – | 1× |
| Mobile App, Zeitpläne, MQTT / JSON | inkl. | inkl. |
| Erweiterbar auf bis zu 20 Funk-Flutsensoren | ja | ja |
30 Tage testen · Geld-zurück-Garantie · SSL-verschlüsselte Bestellung · deutscher Firmensitz mit 20 Jahren Erfahrung.
Erweiterungen und Nachrüstsets.
Zusätzliche Sensoren für weitere neuralgische Punkte und ein Nachrüstset für Geräte der ersten Generation.
Zusätzliche Überwachung im Haus
- Reichweite bis 2 km
- Langzeitbatterien
- bis zu 20 Sensoren je Stellmotor
Steuergerät mit KI-Akustiksensor
- WLAN für App und Smart Home
- erkennt Leckagen ab 4 ml/Stunde
- Montage an beliebigem Eckventil
- inkl. drahtgebundenem Wassersensor
Erweiterungsset für Geräte der ersten Generation (bis 09/25).
Drahtgebundener Flutsensor
- Anschluss direkt am Stellmotor
- 3,5-mm-Klinkenstecker
- als Ersatz oder Zusatzsensor
Für einen zweiten Sensor am selben Anschluss ist ein Doppelklinkenstecker erforderlich.
Auf Anfrage.
Montage, Betrieb und Grenzen des Systems.
Wo finde ich die Installationsanleitung?
Woraus besteht das Komplettset?
LeakAlert 360: Stellmotor für das Hauptventil inklusive 1,5 m Kabel und Netzteil sowie ein Funk-Flutsensor. Das Set ist jederzeit erweiterbar.
LeakAlert 360 Plus: Stellmotor inklusive Kabel und Netzteil, zwei drahtgebundene Wassersensoren für neuralgische Punkte, ein Funk-Flutsensor, ein KI-Akustiksensor mit Eckventil-Anschluss zur Überwachung des gesamten Leitungsnetzes sowie ein Steuergerät mit WLAN und Smart-Home-Schnittstelle (USB-Anschluss).
Kann ich das Set erweitern?
Ja. Bis zu 20 Funk-Flutsensoren lassen sich je Stellmotor anlernen, jeder mit einer Reichweite von bis zu 2 km. Sinnvoll sind sie an neuralgischen Punkten wie Waschmaschine, Geschirrspüler, Heizungsraum oder Kellerabgang.
Passt es an mein Schrägsitzventil (KFR-Ventil)?
Das Schrägsitzventil ist in Deutschland der gängigste Typ und deshalb unser Standardmodell. Verschiedene Adapterringe und ein verschiebbares Anschlusssystem ermöglichen den Einsatz an allen modernen Schrägsitzventilen von DN 15 bis DN 32.
Der Motor wird über das beiliegende 12-V-Netzteil versorgt; eine Steckdose im Umkreis von 1,5 m wird benötigt. Bis zum Netzteil ist er vollständig wasser- und schmutzgeschützt und damit auch für feuchte oder staubige Bereiche geeignet. Mit dem direkt angesteckten Wassersensor ist er ohne weitere Konfiguration einsatzbereit.
Ich habe einen Kugelhahn. Passt es dort auch?
Ja, mit dem Kugelhahnantrieb des LeakAlert 360 Plus – sofern die mechanischen Freimaße eingehalten sind:
- Abstand von der Rohrmitte zur Wand hinter dem Rohr: mindestens 35 mm.
- Alle Strukturen (Wand, Boiler, nach oben oder unten führende Rohre) mindestens 80 mm vom Drehpunkt des Ventils nach rechts und links entfernt.
- Zwischen 25 und 90 mm vom Drehmittelpunkt entfernt beidseitig eine Struktur schmaler als 34 mm Durchmesser über eine Länge von mindestens 25 mm, damit die verschiebbaren Klemmen befestigt werden können.
Passt es bei EWE-Ventilen?
Ja, dafür gibt es passende Adapter. Bitte kalkulieren Sie hierfür etwa zwei zusätzliche Tage Lieferzeit ein.
Wird das Rohr aufgeschnitten? Muss das Wasser abgestellt werden?
Nein. Der Stellmotor wird ohne Unterbrechung der Wasserversorgung auf das bestehende Ventil montiert. Auch die Wasser- und Flusssensoren werden ohne Eingriff in die Rohrleitung angebracht – denn jeder Eingriff wäre selbst ein zusätzliches Leckagerisiko.
Für die Abschaltung wird lediglich das bereits vorhandene Absperrventil durch den Nachrüstmotor elektrisch steuerbar gemacht. Montage und Demontage dauern wenige Minuten.
Wie funktioniert der Leckageschutz und ab welcher Wassermenge greift er?
Zwei Sensortypen arbeiten zusammen: der akustische KI-Sensor und klassische Feuchtigkeitssensoren. Über eine gesicherte Funkverbindung schließt der aufgesetzte Motor das Hauptventil in wenigen Sekunden.
Der akustische Sensor erkennt Leckagen ab etwa 4 Millilitern pro Stunde. Er wird über ein T-Stück an einer leicht erreichbaren Stelle der Hauswasserleitung montiert und überwacht von dort das gesamte Leitungsnetz.
Kann ich mehrere Geräte und Standorte in der App verwalten?
Ja. In der App lassen sich mehrere Standorte anlegen und getrennt verwalten – etwa Zuhause, Ferienwohnung und Büro.
Lässt sich das System in mein Smart Home einbinden?
Das System wird über eine App auf dem Mobiltelefon gesteuert. Zusätzlich können Daten an einen MQTT-Server oder einen HTTP-Webhook gesendet werden, um es in ein Smart-Home-System – etwa Home Assistant – einzubinden. Die Schnittstellen werden in der App aktiviert.
Die Kommunikation zwischen den Geräten nutzt LoRa-Funk. Die Geräte können deshalb in verschiedenen Etagen, im Keller oder auch außerhalb des Hauses installiert werden.
Was passiert bei Stromausfall?
Die Sensoren können batteriebetrieben werden. Batteriebetrieb des Motors ist derzeit bei den KFR-Motoren für Schrägsitzventile möglich (Produktnummern KFRLWE01, KFRDRY02). Auf Anfrage bieten wir einen Batterieblock mit zwei „Lantern“-Batterien 4R25X an.
Die Laufzeit hängt stark von der eingestellten Reaktionszeit ab – also der Zeit zwischen einem Befehl aus der App und der Bewegung des Motors. Bei 20 Sekunden Reaktionszeit liegt die rechnerische Batterielebensdauer bei etwa zwei Jahren, bei einer Stunde bei rund zehn Jahren. Eingestellt wird das in der App unter „Setup“ › „Manage Devices“.
Was passiert bei Internetausfall?
Die Kommunikation zwischen Sensoren und Motor nutzt die standardisierte LoRa-Funktechnik und ist nicht auf das Internet angewiesen. Im Alarmfall funken alle Sensoren direkt zum Motor, der die Wasserzufuhr absperrt. Lediglich die Benachrichtigung auf das Handy oder in Smart-Home-Apps ist dann nicht möglich.
Mein Ventil ist verrostet – dreht der Motor trotzdem?
Sowohl der Antrieb für Kugelhähne als auch der für Schrägsitzventile dreht mit rund 8 Nm. Die Drehkraft eines Menschen liegt bei etwa 4 Nm. Der Motor bewegt das Ventil also auch dann noch, wenn es sich von Hand nur noch schwer oder gar nicht mehr schließen lässt.
Sind die Drucksensoren trinkwasserkonform?
Für Produkte im Trinkwasserbereich gilt die DIN 50930-6. Der verwendete Drucksensor ist aus Edelstahl gefertigt und unterliegt damit nach DIN 50930-6, Absatz 8.5, keinen Einschränkungen; ein gesondertes Zertifikat ist nicht erforderlich.
Die am Drucksensor verwendete Dichtung benötigt hingegen eine KTW-Zulassung. Verwendet wird ein Produkt der Airfit GmbH & Co. KG, Nettersheim, mit Zulassung durch den DVGW.
Welchen Maximaldruck halten die Drucksensoren aus?
Die Sensoren messen im Bereich von 0 bis 10 bar. Der definierte Berstdruck liegt bei 150 % des Maximaldrucks, also bei 15 bar. Trinkwassersysteme in Häusern verfügen bei korrekter Installation über ein Überdruckventil, das bei etwa 7 bar auslöst.
Was bedeutet der Legionellenschutz?
Stehendes Wasser in den Leitungen – besonders bei längerer Abwesenheit – begünstigt das Wachstum von Legionellen. Der Stellmotor schließt die Hauptwasserleitung und öffnet sie nach Zeitplan automatisch wieder; bei geöffneter Entnahmestelle entsteht dadurch ein regelmäßiger Wasseraustausch und Stagnation wird vermieden.
Das ersetzt weder eine Untersuchung nach Trinkwasserverordnung noch die Sanierung einer befallenen Anlage. Bei einem bestehenden Legionellenbefund sind endständige Filter die anerkannte Sofortmaßnahme an der Entnahmestelle.
Wenn es doch passiert ist.
Unsere Fachartikel rund um Wasserschäden: von den ersten Schritten nach dem Rohrbruch über Leckortung und Trocknung bis zu Mietminderung und Sanierung.
Wasserschaden im Haus: Ursachen, Warnzeichen und Verantwortlichkeiten
Wasserschaden: Was tun? Die ersten Schritte in der richtigen Reihenfolge
Wasserschadensanierung: Wann saniert werden muss und wie der Ablauf funktioniert
Leckortung bei einem Wasserschaden: Methoden und Kosten
Wasserschadentrocknung: Ablauf, Kosten und wichtige Maßnahmen
Miete reduzieren bei einem Wasserschaden: Tabelle und Hintergründe
Prüfen Sie in zwei Minuten, ob es an Ihr Ventil passt.
Entscheidend ist der Typ Ihres Hauptabsperrventils und der Platz darum herum. Das kurze Kompatibilitätsformular führt Sie durch beide Punkte – wenn etwas unklar bleibt, klären wir es telefonisch.
30 Tage Zufriedenheitsgarantie
Testen Sie den Wasserwächter 30 Tage lang. Sollten Sie nicht zufrieden sein, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
Beratung durch Menschen
Telefon +49 4107 90 7792, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr · [email protected]
Woher die Zahlen stammen
Die Aufteilung der Schadensursachen beruht auf den Erhebungen der beiden führenden Fachinstitutionen der deutschen Versicherungswirtschaft.
- GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft): Die Zahl von rund 3 % für äußere Einflüsse bezieht sich auf die jährlichen Frostschäden – im Mittel zwei bis drei Prozent aller Leitungswasserschäden. Die Gesamtzahl der versicherten Leitungswasserschäden liegt stabil bei rund 1,1 Millionen Fällen pro Jahr.
- IFS (Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung): Die verbleibenden 97 % – das interne Leitungsnetz – schlüsselt die IFS-Schadendatenbank detailliert auf: 26 % Verbindungen und Dichtungen, 20 % Rohrleitungen, 17 % Armaturen, 11 % flexible Schläuche. Zudem belegt das IFS, dass nahezu 40 % aller Schäden direkt auf Installations- und Montagefehler zurückgehen.
Hinweis zur Aussagekraft
Die genannten Kostenspannen sind Erfahrungswerte und keine Zusage für den Einzelfall. Ob und in welchem Umfang ein Leckageschutzsystem einen konkreten Schaden verhindert, hängt von Ursache, Ort und Erkennungszeitpunkt ab.
Versicherung
Ob ein Leckageschutzsystem zu Beitragsvorteilen führt, entscheidet ausschließlich Ihr Versicherer. Bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Gesellschaft.
Quellen: GDV, Schadenverhütung in der Sachversicherung 2023–2024 · IFS, Ursachenstatistik Leitungswasserschäden. Alle Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer; durchgestrichene Preise entsprechen dem bisherigen Preis in diesem Online-Shop. Herausgeber: Sanquell GmbH, Sieker Berg 9, 22962 Siek.