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Uran im Trinkwasser
Lisa Scholl

Lisa Scholl

Wasserfilter-Expertin

Uran im Trinkwasser

Das Trinkwasser in Deutschland enthält vielerorts zu viel Uran. Der regelmäßige Konsum hoher Mengen des toxischen Schwermetalls kann insbesondere die Knochen, Nieren und das Blut schädigen. In Deutschland schreibt die Trinkwasserverordnung deswegen einen Höchstwert vor, der nicht überschritten werden darf. Allerdings ergaben Untersuchungen von Foodwatch, dass der Urangehalt diesen Wert in einigen deutschen Gegenden deutlich überschreitet. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich das Trinkwasser auf seinem Weg durch die Rohre zusätzlich mit Uran anreichert.  Doch wo ist Uran enthalten? Welche Gefahr geht von dem chemischen Element aus und wie gelingt es Verbrauchern, Uran aus ihrem Leitungswasser zu entfernen?

Ist überall Uran im Leitungswasser?

Wasser aus der Leitung schmeckt nicht nur gut. Vielmehr erweist sich das Trinkwasser als kostengünstig. Allerdings kann das praktische Leitungswasser gesundheitlich bedenkliche Mengen an Uran enthalten. 

Foodwatch befragte 16 Landesbehörden in Bezug auf Uranbelastungen des örtlichen Trinkwassers im Jahr 2008. Der Verein stellte fest, dass der Grenzwert zum Großteil deutlich überschritten wurde. Dafür sammelte Foodwatch 8.200 Werte. Jeder achte Wert lag über dem Grenzwert. 

Auch Mineralwasser in Flaschen kann so hohe Uranmengen aufweisen, dass die Produkte nicht für die Herstellung der Säuglingsnahrung geeignet sind. Für Babys empfohlene Mineralwasser dagegen weisen einen geringen Urangehalt auf. Frei von Uran ist das Wasser jedoch auch in diesem Fall nicht. 

Gemäß den Angaben des Umweltbundesamtes verursacht Wasser, das einen Urangehalt von bis zu 10 Mikrogramm pro Liter aufweist, keine gesundheitlichen Schäden bei Erwachsenen. 150 Messdaten übersteigen diesen Wert laut Foodwatch jedoch.

Der Idealverein fordert, Wasser mit einem Urangehalt ab 2 Mikrogramm pro Liter entsprechend auszuweisen. So könnten Eltern sicherstellen, dass Babys und Kinder kein Wasser mit hohen Uranwerten konsumieren. 

Dabei gilt: Das Trinkwasser im Süden Deutschlands weist in der Regel höhere Uranwerte auf als das Wasser im Norden des Landes. Im bayerischen Maroldsweisach wurden laut Angaben des Gesundheitsamtes Haßberge Urananteile in Höhe von 39 Mikrogramm pro Liter gemessen. 

In Mecklenburg-Vorpommern fallen die Werte laut Foodwatch ähnlich aus. Hier meldete der Landkreis Güstrow laut Verein einen Uranwert in Höhe von 30,08 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser. 

Warum ist Uran im Trinkwasser?

Im Gegensatz zu Substanzen wie Chlor im Trinkwasser, die dem Leitungswasser bei der Aufbereitung gezielt zugeführt werden, befindet sich Uran auf natürliche Weise im Trinkwasser. So weist das Grund- und Quellwasser Uran auf, wenn dies zuvor uranhaltige Gesteinsschichten passierte. 

Zusätzlich kann die herkömmliche Landwirtschaft dazu beitragen, dass Uran im Trinkwasser auftaucht. Denn viele Düngemittel aus Phosphat enthalten Uran.

Nach der Düngung der Felder gelangt das Schwermetall neben weiteren Stoffen wie Nitrat in das Grundwasser und in Oberflächengewässer. In der Folge kann das Trinkwasser eine zu hohe Uranbelastung aufweisen. Gesundheitliche Probleme können die Folge sein. 

Ist Uran im Trinkwasser ein Grund zur Beunruhigung?

Uran kann toxisch wirken. Dies ist der Fall, wenn über einen langen Zeitraum zu hohe Mengen des Schwermetalls aufgenommen werden. Dabei lagert sich das chemische Element in den Knochen und Organen wie den Nieren oder der Leber ab. In der Folge können Knochenprobleme wie Osteoporose (Knochenschwund) auftreten oder Störungen der Organfunktionen verzeichnet werden. 

Empfindlich auf eine Uranaufnahme reagieren insbesondere Risikogruppen wie Immungeschwächte, Babys, Kinder oder ältere Menschen. Sie sollten im Rahmen der Trinkwasserversorgung vor einer Aufnahme des Schwermetalls geschützt werden. 

Wie viel Uran darf im Trinkwasser sein?

Von 1951 bis 2009 versickerten laut Angaben des Umweltbundesamtes 13.000 Tonnen Uran in die Böden. Diese waren in phosphathaltigen Düngemitteln enthalten.

Seit 2011 enthält die Trinkwasserverordnung deswegen einen Grenzwert für Uran. Gemäß der Änderungsverordnung beläuft sich dieser auf 10 Mikrogramm pro Liter. Vor 2011 galt dieser Wert als Richtwert und musste nicht verpflichtend eingehalten werden. 

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) dagegen bezieht sich auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) abgeleiteten Uran-TDI-Werte. TDI (Tolarable Daily-Intake) gibt die Menge eines Stoffes an, die bei einer täglichen und lebenslänglichen Aufnahme laut aktuellem Kenntnisstand nicht zu gesundheitlichen Beschwerden führt.

Der TDI für Uran liegt laut WHO bei 0,6 Mikrogramm Uran pro Tag und pro Kilogramm Körpergewicht. 

Kann man Uran aus dem Wasser filtern?

2009 schlossen die Technische Universität Berlin unter der Leitung Prof. Dr. Jekels, das Forschungszentrum Karlsruhe unter der Leitung Prof. Dr. Hölls und das Technologiezentrum Wasser Karlsruhe unter der Leitung Dr. Baldaufs ein Verbundforschungsvorhaben ab. Die Finanzierung übernahmen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und DVGW. 

Sie stellen fest: Uran im Trinkwasser kann auf verschiedene Art und Weise entfernt werden. Am häufigsten wird zu diesem Zwecke die Adsorption eingesetzt. Das Aufbereitungsverfahren gilt als kostengünstig und kann einfach umgesetzt werden. Darüber hinaus kann die Uranentfernung durch eine Membranfiltration mit Hilfe eines Nanofilters oder der Umkehrosmose sowie eine Flockung realisiert werden. 

Die Uranmenge bestimmen die Behörden an der Quelle. Das bedeutet, dass das Trinkwasser, das beim Endverbraucher aus dem Wasserhahn austritt, eine andere Urankonzentration aufweisen kann.  

Der Grund: Das Trinkwasser passiert Wasserleitungen. Diese können gesundheitsgefährdende Stoffe wie Uran enthalten. Das Uran gelangt über die Rohre in das Wasser.

Wer schadstofffreies Wasser aus dem Wasserhahn genießen möchte, setzt auf Schadstofffilter. Diese eliminieren Schwermetalle wie Uran zuverlässig. Obendrein entfernen Filter mit Hochleistungspatronen Keime, Viren, Bakterien, Parasiten, Mikroplastik, Blei, Medikamentenrückstände, Hormone und ungünstige Geschmacksnoten. 

In welchem Mineralwasser ist Uran?

Uran kommt sowohl in Mineralwasser als auch Leitungswasser vor. 

Uran kann körperliche Beschwerden verursachen und eine chemotoxische sowie radiotoxische Wirkung entfalten, wenn das Schwermetall eingeatmet, über Flüssigkeiten aufgenommen oder über offene Wunden in den Körper eintritt. Lösliches Uran führt der Körper über die Nieren ab. Hat der Betroffene bereits zu viel Uran konsumiert, können beispielsweise Nierenfunktionsstörungen auftreten. Die Beschwerden beurteilt zunächst der Hausarzt. 

Uran im Trinkwasser kann bei einer täglichen Aufnahme Erkrankungen wie Osteoporose auslösen. Verbraucher greifen deswegen zu einem leistungsstarken Wasserfilter, der das Schwermetall und viele weitere gesundheitsgefährdende Bestandteile des Leitungswassers entfernt. 

Das Fazit – Uran im Trinkwasser mit einem Wasserfilter eliminieren

Uran kann zum Beispiel inhaliert oder über die Nahrung oder das Trinkwasser aufgenommen werden. Seit 2011 gilt ein fester Grenzwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser. 

Wie viel Uran tatsächlich im Wasser enthalten ist, das beim Endverbraucher aus dem Wasserhahn austritt, muss jedoch im Einzelfall durch eine Wasseranalyse beurteilt werden.

Um das gesundheitsschädliche Uran, das sogar zum Organversagen führen kann, zu eliminieren, setzen Verbraucher auf praktische Wasserfilter. Diese filtern nicht nur Schwermetalle, sondern zahlreiche weitere Giftstoffe wie Medikamentenrückstände und Mangan sowie Viren und Bakterien aus dem Trinkwasser.