Ein Quantensprung der Wasserfiltration
Aktivkohle wird nicht mehr gepresst, sondern zu einem Gewebe gesponnen. Das ändert alles, was einen Filter ausmacht: Porenstruktur, Durchfluss und Standzeit.
Gewebt statt gebacken.
Herkömmliche Aktivkohleblöcke werden gesintert: Kohlepulver wird unter Druck und Hitze zu einem festen Block gepresst. Beim Nass-Spinn-Verfahren wird die Aktivkohle stattdessen zu einem membranartigen Material gewebt. Aus einem gepressten Klotz wird ein geordnetes Gewebe.
Spinnen statt pressen
Die Aktivkohle wird im Nassverfahren zu feinen Fasern versponnen und zu einem membranartigen Gewebe verarbeitet – nicht unter Druck zusammengebacken.
Geordnete Poren statt zufälliger Hohlräume
Dabei entsteht eine hochporöse Struktur mit rund 70 % Mikroporen, gleichmäßig über das gesamte Medium verteilt.
Große Oberfläche, kleiner Widerstand
Das Gewebe bietet eine erheblich größere innere Oberfläche für die Adsorption und gleichzeitig offene Wege für das Wasser – deshalb steigen Filterleistung und Durchfluss zusammen, statt gegeneinander.
Warum das den Unterschied macht
In einem gepressten Block sucht sich Wasser mit der Zeit den Weg des geringsten Widerstands – immer denselben. Ein Gewebe hat diesen Weg nicht. Jeder Tropfen legt dieselbe Strecke durch dasselbe Material zurück.
Zwei Herstellungsverfahren, zwei Ergebnisse.
Beide Filter bestehen aus Aktivkohle. Der Unterschied liegt nicht im Rohstoff, sondern darin, wie er in Form gebracht wird.
Gesinterte Aktivkohle
- ungleichmäßige Porenverteilung durch den Pressprozess
- Channeling-Effekt: bevorzugte Wasserwege senken die Leistung über die Zeit
- begrenzte innere Oberfläche
- niedrigerer Durchfluss bei guter Filterleistung
- kürzere effektive Standzeit
Nass-Spinn-Verfahren
- homogene Mikroporen-Verteilung über den gesamten Querschnitt
- kein Channeling – die Leistung bleibt konstant
- stark vergrößerte Adsorptionsfläche
- hoher Durchfluss bei voller Filterleistung
- deutlich längere Lebensdauer der Kartusche
| Merkmal | Gesinterte Aktivkohle | Nass-Spinn-Verfahren |
|---|---|---|
| Adsorptionsleistung | Basis-Standard | bis zu 10× höher |
| Innere Oberfläche | rund 100 Fußballfelder | rund 150 Fußballfelder |
| Durchflussrate | oft reduziert | konstant 4 l/min |
| Porenverteilung | ungleichmäßig | homogen |
| Channeling über die Zeit | tritt auf | ausgeschlossen |
| Mineralien im Wasser | bleiben erhalten | bleiben erhalten |
Angaben des Herstellers. Die Fußballfeld-Angabe beschreibt die rechnerische innere Oberfläche des Filtermediums.
Was das im Alltag bedeutet.
Unsere Kunden haben mehr als Standardlösungen verdient. Deshalb entwickeln wir unsere Wasserfiltersysteme konsequent weiter – für reineres Wasser, mehr Komfort und eine längere Lebensdauer.
Homogene Porenstruktur
Gleichmäßig verteilte Mikroporen statt zufälliger Hohlräume. Kein Wasser findet einen „schnellen Weg“ am Filter vorbei – die Filtration ist über den gesamten Querschnitt gleich.
Überlegene Schadstoff-Reduktion
Bis zu 99,99 % Reduktion von Schwermetallen, Pestiziden, Medikamentenrückständen, Hormonen, PFAS und Mikroplastik – nach Herstellerangabe deutlich über den Werten gesinterter Kohle.
Mineralien bleiben erhalten
Anders als bei der Umkehrosmose bleiben Calcium, Magnesium und die übrigen Mineralien im Wasser. Gefiltert wird, was nicht hineingehört – nicht alles.
Höherer Durchfluss
Die offene Faserstruktur lässt spürbar mehr Wasser durch, ohne die Filterleistung zu senken. Kein Warten mehr am Hahn.
Längere Standzeit
Weil das gesamte Filtermedium gleichmäßig genutzt wird, hält die Kartusche deutlich länger, bevor ein Wechsel nötig ist.
Kein Channeling-Effekt
In gesinterten Blöcken bilden sich mit der Zeit bevorzugte Wasserwege. Das Nass-Spinn-Verfahren schließt das konstruktionsbedingt aus.
Raus, was nicht hineingehört. Drin, was gut ist.
Ein Filter, der alles entfernt, entfernt auch das Gute. Das Nass-Spinn-Gewebe bindet Schadstoffe und lässt die Mineralien im Wasser.
Bis zu 99,99 %
- Schwermetalle – Blei, Quecksilber, Cadmium
- Medikamentenrückstände
- Bakterien
- Mikroplastik
- Pestizide
- Hormone
- Chlor und Chlorverbindungen
Calcium, Magnesium und die übrigen Mineralien
Eine Umkehrosmose entzieht dem Wasser praktisch alles und macht es nahezu demineralisiert. Das Nass-Spinn-Gewebe arbeitet adsorptiv: Schadstoffe werden im Inneren des Gewebes gebunden, die gelösten Mineralien passieren.
Deshalb schmeckt gefiltertes Wasser nicht „leer“, sondern wie Wasser – nur ohne das, was nicht hineingehört.
Das Nass-Spinn-Verfahren ist der größte Qualitätssprung in der Trinkwasser-Filtration seit Jahrzehnten. Es vereint maximale Reinheit mit dem Erhalt aller natürlichen Mineralien.
— Sanquell
Die Technologie als Übersicht.
Gepresster Block gegen gewebte Struktur, Adsorptionskapazität, Durchfluss und Schwermetallrückhalt – die wichtigsten Punkte in einer Grafik zum Ansehen und Teilen.
Die unabhängigen Gutachten zu den Filterpatronen – von der Universität Bielefeld über die TU Berlin bis zum TÜV – liegen vollständig auf unserer Zertifikatsseite.
Welche Kartusche passt zu Ihrem Wasser?
Ob Untertisch, Auftisch oder Nachrüstung einer vorhandenen Anlage – wir sagen Ihnen, welche Filterpatrone zu Ihrer Installation und zu Ihrer Wasserqualität passt. Kostenfrei, ohne Verkaufsdruck.
Direkter Draht
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Prüfberichte
Zwölf unabhängige Gutachten zu den Filterpatronen – offen einsehbar auf der Zertifikatsseite.
Wie die Angaben zu lesen sind
- Die Kennwerte auf dieser Seite sind Herstellerangaben zum Filtermedium und beziehen sich auf Laborbedingungen.
- Reduktionsraten hängen in der Praxis von Ausgangswasser, Druck, Temperatur und Nutzungsdauer der Kartusche ab.
- Ein Trinkwasserfilter ist eine Maßnahme an der Entnahmestelle und ersetzt keine Sanierung der Hausinstallation.
- Bei einem Legionellenbefund sind endständige Sterilfilter die anerkannte Sofortmaßnahme – nicht der Trinkwasserfilter für die Küche.
Keine Gesundheitsversprechen
Ein Wasserfilter verbessert die Qualität des Leitungswassers. Aussagen zu gesundheitlichen Wirkungen sind damit nicht verbunden und ersetzen keinen ärztlichen Rat.
Herausgeber: Sanquell GmbH, Sieker Berg 9, 22962 Siek · Gutachten und Prüfzeugnisse zu den Filterpatronen unter sanquell.de/tests/ · Stand: September 2026.