Reines Wasser – und deutlich weniger Kalk im Wasserkocher
Zwei Gehäuse unter der Spüle, drei Filterstufen: Die Superpure-Patrone hält Schadstoffe und Bakterien zurück, das Kalkmodul mit Impfkristallen sorgt dafür, dass sich Kalk kaum noch festsetzt. Calcium und Magnesium bleiben im Wasser – ohne Salz, ohne Strom, ohne zweiten Wasserhahn.
- Schadstofffilter und Kalkschutz in einem Set
- Kalk lässt sich abwischen statt abzukratzen – Entkalken seltener nötig
- Bis 8 Liter pro Minute aus Ihrer vorhandenen Armatur
- In Siek montiert, 5 Jahre Garantie auf die Gehäuse
Aktivkohle, Membran und Impfkristalle – in zwei Gehäusen.
Karaffe, Kochtopf und Wasserkocher sind schnell gefüllt.
Die Membran der Superpure hält Bakterien zurück.
Kein Salz, kein Strom, keine Chemie. Die Mineralien bleiben im Wasser.
Macht den Kalk weich – nicht das Wasser
Kalk entsteht aus Calcium und Magnesium – Mineralien, die im Trinkwasser erwünscht sind. Das Kalkmodul entfernt sie deshalb nicht, sondern verändert, wie sich der Kalk beim Erhitzen und Verdunsten verhält.
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Impfkristalle entstehen
Im Kalkmodul liegt ein Granulat, an dessen Oberfläche sich aus einem Teil der gelösten Kalkbestandteile winzige Kristalle bilden.
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Das Wasser nimmt sie mit
Ab einer Größe von rund 10 µm reißt der Wasserstrom die Kristalle ab. Sie schweben frei im Wasser mit – unsichtbar und geschmacksneutral.
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Kalk sammelt sich an den Kristallen
Wird das Wasser erhitzt, lagert sich der Kalk bevorzugt an diesen Kristallen an statt an Heizstab und Behälterwand. Er fällt als lockere Flocken aus und wird größtenteils mit dem Wasser ausgespült.
Was Sie merken
- Wasserkocher und Kaffeemaschine müssen deutlich seltener entkalkt werden
- Kalkreste lassen sich mit einem Tuch oder einer Spülbürste entfernen
- Kein Salzgeschmack wie nach einer Enthärtung mit Ionentauscher
- Kein Salz nachfüllen, kein Regenerieren, kein Abwasser
Ehrlich eingeordnet
- Die Wasserhärte bleibt gleich. Ein Härte-Teststreifen zeigt nach dem Filter denselben Wert – das ist gewollt.
- Kalk verschwindet nicht völlig. Er lagert sich locker ab und lässt sich innerhalb von ein, zwei Tagen leicht wegwischen.
- Nur für diesen Hahn. Geräte mit eigenem Anschluss wie Geschirrspüler oder Durchlauferhitzer erreicht der Kalkschutz nicht.
Tee, Kaffee und Wasser, wie sie schmecken sollen
Die Aktivkohle nimmt Chlor und Beigeschmack heraus, die Mineralien bleiben erhalten. Wasser schmeckt klar und rund – und der Kaffee aus der Maschine bleibt es auch.
Drei Filterstufen, zwei Gehäuse, ein Wasserhahn
Das Wasser fließt vom Eckventil zuerst durch die Superpure und danach durch das Kalkmodul – erst werden Schadstoffe gebunden, dann wird der Kalk behandelt. Aus Ihrer vorhandenen Armatur kommt gefiltertes Wasser.
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Nass-Spinn-Aktivkohle
Die Superpure arbeitet mit Aktivkohle, die zu einem Gewebe gesponnen statt zum Block gepresst wird. Gelöste Schadstoffe wie Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Pestizide und Chlor werden gebunden. Das Verfahren im Detail
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Hohlfaser-Membran mit 0,2 µm
Im Kern der Superpure hält eine Membran aus der Medizintechnik Bakterien wie E. coli, Legionellen und Pseudomonaden mechanisch zurück.
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Kalkmodul mit Impfkristallen
Im zweiten Gehäuse sitzt der Kalkfilter PREMIUM. Er wird per Klickverschluss an das erste Gehäuse angeschlossen und behandelt den Kalk, ohne Mineralien zu entfernen.
Schadstoffe und Keime
- Bakterien
- Blei
- Schwermetalle
- Mikroplastik
- Medikamentenrückstände
- Hormone
- Pestizide
- Herbizide
- Kupfer
- Chlor
- Sand und Rost
- Geruch und Beigeschmack
Filterleistung der Superpure nach Herstellerangabe. Viren werden nicht ausgewiesen – sie sind kleiner als die Membranporen.
Calcium, Magnesium und die übrigen Mineralien
Weder die Aktivkohle noch das Kalkmodul entziehen dem Wasser Mineralsalze. Anders als bei einer Umkehrosmose schmeckt das Wasser nicht „leer", und anders als beim Ionentauscher wird kein Natrium gegen Calcium getauscht.
Impfkristalle oder Ionentauscher?
Gegen Kalk wird oft noch mit Ionentauschern gearbeitet. Beide Verfahren haben ihren Platz – für die Küche mit hartem Wasser spricht vieles für Impfkristalle.
| Merkmal | Impfkristalle (First Class) | Ionentauscher |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Kalk bildet lockere Kristalle statt fester Beläge | Calcium und Magnesium werden gegen andere Ionen getauscht |
| Mineralien im Wasser | bleiben erhalten | werden ersetzt |
| Geschmack | unverändert rund | je nach Harz leicht salzig |
| Salz und Regeneration | nicht nötig | bei Enthärtungsanlagen nötig |
| Messbare Wasserhärte | bleibt gleich | sinkt |
| Durchfluss | bis 8 l/min im Set | je nach Gerät |
Allgemeine Einordnung der Verfahren; einzelne Geräte können abweichen.
Unsichtbar unter der Spüle
Das Video zeigt das Grundgerät mit Superpure. Beim First Class kommt das Kalkmodul als zweites Gehäuse per Klickverschluss dazu.
- Anschluss am vorhandenen Kaltwasser-Eckventil
- Klickverschlüsse – kein Verschrauben der Filterverbindung
- Kein Loch in der Arbeitsplatte, kein zweiter Hahn
Das Video startet stumm und läuft in Schleife. Es liegt auf unserem eigenen Server. Mehr zum Kalkschutz zeigt unser Video „Kalkfilter Revolution" auf YouTube.
Passt unter die meisten Küchenspülen
Die beiden Gehäuse werden stehend, liegend oder an der Wand montiert und über Flexschläuche zwischen Eckventil und Armatur gesetzt. Messen Sie vor dem Kauf kurz den Platz im Unterschrank.
Kalkfilter First Class
Als Set günstiger als einzeln
Der First Class besteht aus dem Untertisch-Filter Solo Superpure und dem Kalk-Zusatzmodul Premium. Im Set zahlen Sie weniger als für beide Teile einzeln.
Schadstofffilter und Kalkmodul, einbaufertig
Solo Superpure plus Kalk-Zusatzmodul Premium
Zwei Patronen, spätestens alle sechs Monate
Mit dem Spar-Abo kommt die Superpure automatisch im Rhythmus der Standzeit.
Kalk, Einbau, Wechsel
Wird mein Wasser mit dem First Class weicher?
Nein – und das ist Absicht. Die Wasserhärte bleibt gleich, weil Calcium und Magnesium im Wasser bleiben. Verändert wird, wie sich der Kalk beim Erhitzen verhält: Er bildet lockere Flocken statt fester Beläge. Deshalb zeigt ein Härte-Teststreifen hinter dem Filter denselben Wert wie vorher.
Muss ich meinen Wasserkocher nie mehr entkalken?
Deutlich seltener. Der Kalk fällt überwiegend als lockere Flocken aus, die mit dem Wasser ausgegossen werden oder sich mit einem Tuch oder einer Spülbürste entfernen lassen. Wie oft Sie noch entkalken, hängt von der Härte Ihres Wassers und davon ab, wie oft Sie das Gerät benutzen.
Schützt der Filter auch Geschirrspüler und Waschmaschine?
Nein. Der First Class sitzt in der Zuleitung zu Ihrer Küchenarmatur. Er behandelt das Wasser, das aus diesem Hahn kommt – also für Wasserkocher, Kaffeemaschine, Tee und Kochen. Geräte mit eigenem Wasseranschluss wie Geschirrspüler, Waschmaschine oder Durchlauferhitzer erreicht er nicht.
Wann müssen die Patronen gewechselt werden?
Die Superpure nach 5.000 Litern oder spätestens nach sechs Monaten. Der Kalkfilter nach Bedarf, spätestens ebenfalls nach sechs Monaten. Bei sehr hartem Wasser und hohem Verbrauch kann der Kalkfilter früher erschöpft sein – das merken Sie daran, dass sich wieder festere Beläge bilden.
Kann ich den First Class selbst einbauen?
Ja, wenn Sie schon einmal einen Armaturschlauch gewechselt haben. Der Anschluss erfolgt am vorhandenen Kaltwasser-Eckventil unter der Spüle, die Gehäuse sind per Klickverschluss verbunden. Eine bebilderte Anleitung liegt bei. Wenn Sie unsicher sind, übernimmt jeder Sanitärbetrieb den Einbau.
Ich habe schon einen Solo Superpure – brauche ich das komplette Set?
Nein. Das Kalk-Zusatzmodul Premium lässt sich per Klickverschluss an Ihr vorhandenes Solo-Gehäuse anschließen.
Gibt der Kalkschutz Natrium oder andere Stoffe ins Wasser ab?
Nein. Anders als ein Ionentauscher tauscht das Kalkmodul keine Mineralien gegen Natrium. Es wird kein Salz verwendet, und dem Wasser werden keine Stoffe entnommen oder zugesetzt.
Hält der Filter auch Viren zurück?
Das weisen wir nicht aus. Die Membran der Superpure hat eine Porengröße von 0,2 µm und hält Bakterien zuverlässig zurück. Viren sind mit 20 bis 300 Nanometern deutlich kleiner.
Brauche ich einen zweiten Wasserhahn?
Nein. Das gefilterte Wasser kommt aus Ihrer vorhandenen Armatur – für Trinken, Kochen und Abspülen. Kein Loch in der Arbeitsplatte, keine Umbauten.
Reines Wasser. Weicher Kalk
Superpure gegen Schadstoffe und Bakterien, Impfkristalle gegen feste Kalkbeläge – zusammen unsichtbar unter Ihrer Spüle, mit bis zu 8 Litern pro Minute aus Ihrer vorhandenen Armatur.
- 3 Filterstufen
- 0,2 µm Membran
- Impfkristalle
- bis 8 l/min
- ohne Salz
- Mineralien bleiben
- kein zweiter Hahn
- 5 Jahre Garantie
Der Kalkschutz verändert die Wasserhärte nicht, sondern das Verhalten des Kalks beim Erhitzen. Wirkung und Standzeit hängen von Wasserhärte, Temperatur und Verbrauch ab. Angaben zur Filterleistung sind Herstellerangaben. Ein Trinkwasserfilter wirkt an der Entnahmestelle und ersetzt keine Sanierung der Hausinstallation.



